Herber Rückschlag im Abstiegskampf
Es war eine Ernüchterung für den FC Carl Zeiss Jena, der mit viel Optimismus in die Partie gegen Preußen Münster gestartet war. Eine enttäuschende Leistung führte zur 1:0 Niederlage gegen die Westfalen.
Jena begann das Spiel mit einer Veränderung im Gegensatz zu dem Sieg gegen Bremen. Sebastian Hähnge stand für René Eckhardt in der Startelf.
Die Partie war von Anfang bis Ende eine eher mäßige Leistung beider Teams, in der Preußen Münster mehr Kampf und Siegeswillen zeigte. Beide Mannschaften versuchten, in der Anfangsphase das Spiel an sich zu reißen, doch wollte es niemandem so richtig gelingen. Preußen Münster hatte in der ersten Hälfte leichte Vorteile und ging in der 22. Minute durch eine Unachtsamkeit der Jenaer Innenverteidigung 1:0 in Führung. Massimo Ornatelli schickt Björn Kluft steil in den 16er, der Tino Berbig mit präzisem Flachschuss keine Chance lässt.
Das Gegentor schien das Team von Trainer Petrik Sander zumindest kurzzeitig wach zu rütteln. Die Jenaer wollten sofort eine Antwort geben und drängten auf den Ausgleich. Doch wollte es der Offensivabteilung des FC Carl Zeiss Jena nicht wirklich gelingen, für Gefahr vor dem gegnerischem Tor zu sorgen, so dass das Aufbäumen viel zu schnell und ergebnislos verebbte.
Das Spiel war geprägt von vielen Fehlpässen, Fouls und Freistößen, die aber auf beiden Seiten nichts einbrachten.
Kurz vor Ende der ersten Halbzeit noch einmal eine Chance für den FCC. Nach einer flach hereingegebenen Ecke läuft Ralf Schmidt dem Ball als Schnellster entgegen und zieht aus spitzem Winkel ab. Doch der Ball landet nur am Außennetz.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wird Christian Demirtas ausgewechselt. Für ihn kommt Robert Zickert ins Spiel. Jena versucht, nach Anpfiff das Spiel sofort in die Hand zunehmen, aber ein Fallrückzieher von Robert Zickert, der über das Tor geht, ist einfach nicht gefährlich genug. So ist Preußen Münster dem 2:0 näher, als Jena dem Ausgleich. Und ohne dem heute herausragenden Tino Berbig im Tor wäre es wohl auch so gekommen.
Mit der Einwechslung von Sebastian Fries und René Eckardt zur Schlussphase des Spiels kam noch einmal frischer Wind in die Zeiss-Elf. In den letzten 10 Minuten warf der FCC zwar alles nach vorne und bemühte sich, um den Ausgleich. Jena blieb jedoch zu harmlos und verlor unter dem Strich verdient nach einer über weite Strecken mutlosen Vorstellung, mit der man im Abstiegskampf nicht bestehen kann. Die Möglichkeit es besser zu machen, biette sich der Sanderelf bereits am Sonntag wieder, wenn der FCC beim VfB Suttgart II seine Vistenkarte abgibt.
Trainerstimmen:
Petrik Sander
„Ich bin maßlos enttäuscht vom Auftreten meiner Mannschaft. Es war ein Katastrophenspiel. Sicher muss man auch die äußeren Bedingungen betrachten. Aber auch wenn man auf dem Platz kaum Fußball spielen kann, so kann man dennoch kämpfen, kratzen und beißen. Und hier haben wir eine Lehrstunde von den Preußen erhalten. Es war erschreckend zu sehen, wie erfahrene Spieler hier untergegangen sind. Nur zwei Nur zwei Chancen durch Schmidt und Ramaj sind zu wenig. Der Rest war Stückwerk. Wir haben mehr Fehler gemacht als Münster. Aus einem ist auch das Tor für den Gastgeber entstanden. Wir haben uns hier selbst geschlagen. Nun müssen wir sehen, wie wir uns personell die nächsten Spiele aufstellen werden.“
Pavel Dotchev
„Das Spiel war geprägt von Zweikämpfen und Laufbereitschaft. Sicher gab es viele Fehler auf diesem schwer zu bespielenden Platz. Aber unsere Mannschaft hat verdient gesiegt, hat weniger Fehler gemacht. Vor allem haben wir heute nicht versucht, die Führung zu verwalten, sondern sind auf das zweite Tor gegangen. Darauf können wir aufbauen.“
Aufstellungen
FC Carl Zeiss Jena
Berbig ( C ) - Demirtas (46. Zickert), Schulz, Landeka, Becken - Simak (72. Eckardt), Bošković - Schmidt, Pichinot, Hähnge (72. Sebastian Fries) - Ramaj
Preußen Münster
Masuch - Riemer, Hergesell, Huckle, Halet - Kühne ( C ) ( 74. Bourgault ), Loose, Truckenbrod, Ornatelli, Vunguidica - Kluft ( 82. Siegert), Vujanovic
Die Partie war von Anfang bis Ende eine eher mäßige Leistung beider Teams, in der Preußen Münster mehr Kampf und Siegeswillen zeigte. Beide Mannschaften versuchten, in der Anfangsphase das Spiel an sich zu reißen, doch wollte es niemandem so richtig gelingen. Preußen Münster hatte in der ersten Hälfte leichte Vorteile und ging in der 22. Minute durch eine Unachtsamkeit der Jenaer Innenverteidigung 1:0 in Führung. Massimo Ornatelli schickt Björn Kluft steil in den 16er, der Tino Berbig mit präzisem Flachschuss keine Chance lässt.
Das Gegentor schien das Team von Trainer Petrik Sander zumindest kurzzeitig wach zu rütteln. Die Jenaer wollten sofort eine Antwort geben und drängten auf den Ausgleich. Doch wollte es der Offensivabteilung des FC Carl Zeiss Jena nicht wirklich gelingen, für Gefahr vor dem gegnerischem Tor zu sorgen, so dass das Aufbäumen viel zu schnell und ergebnislos verebbte.
Das Spiel war geprägt von vielen Fehlpässen, Fouls und Freistößen, die aber auf beiden Seiten nichts einbrachten.
Kurz vor Ende der ersten Halbzeit noch einmal eine Chance für den FCC. Nach einer flach hereingegebenen Ecke läuft Ralf Schmidt dem Ball als Schnellster entgegen und zieht aus spitzem Winkel ab. Doch der Ball landet nur am Außennetz.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wird Christian Demirtas ausgewechselt. Für ihn kommt Robert Zickert ins Spiel. Jena versucht, nach Anpfiff das Spiel sofort in die Hand zunehmen, aber ein Fallrückzieher von Robert Zickert, der über das Tor geht, ist einfach nicht gefährlich genug. So ist Preußen Münster dem 2:0 näher, als Jena dem Ausgleich. Und ohne dem heute herausragenden Tino Berbig im Tor wäre es wohl auch so gekommen.
Mit der Einwechslung von Sebastian Fries und René Eckardt zur Schlussphase des Spiels kam noch einmal frischer Wind in die Zeiss-Elf. In den letzten 10 Minuten warf der FCC zwar alles nach vorne und bemühte sich, um den Ausgleich. Jena blieb jedoch zu harmlos und verlor unter dem Strich verdient nach einer über weite Strecken mutlosen Vorstellung, mit der man im Abstiegskampf nicht bestehen kann. Die Möglichkeit es besser zu machen, biette sich der Sanderelf bereits am Sonntag wieder, wenn der FCC beim VfB Suttgart II seine Vistenkarte abgibt.
Trainerstimmen:
Petrik Sander
„Ich bin maßlos enttäuscht vom Auftreten meiner Mannschaft. Es war ein Katastrophenspiel. Sicher muss man auch die äußeren Bedingungen betrachten. Aber auch wenn man auf dem Platz kaum Fußball spielen kann, so kann man dennoch kämpfen, kratzen und beißen. Und hier haben wir eine Lehrstunde von den Preußen erhalten. Es war erschreckend zu sehen, wie erfahrene Spieler hier untergegangen sind. Nur zwei Nur zwei Chancen durch Schmidt und Ramaj sind zu wenig. Der Rest war Stückwerk. Wir haben mehr Fehler gemacht als Münster. Aus einem ist auch das Tor für den Gastgeber entstanden. Wir haben uns hier selbst geschlagen. Nun müssen wir sehen, wie wir uns personell die nächsten Spiele aufstellen werden.“
Pavel Dotchev
„Das Spiel war geprägt von Zweikämpfen und Laufbereitschaft. Sicher gab es viele Fehler auf diesem schwer zu bespielenden Platz. Aber unsere Mannschaft hat verdient gesiegt, hat weniger Fehler gemacht. Vor allem haben wir heute nicht versucht, die Führung zu verwalten, sondern sind auf das zweite Tor gegangen. Darauf können wir aufbauen.“
Aufstellungen
FC Carl Zeiss Jena
Berbig ( C ) - Demirtas (46. Zickert), Schulz, Landeka, Becken - Simak (72. Eckardt), Bošković - Schmidt, Pichinot, Hähnge (72. Sebastian Fries) - Ramaj
Preußen Münster
Masuch - Riemer, Hergesell, Huckle, Halet - Kühne ( C ) ( 74. Bourgault ), Loose, Truckenbrod, Ornatelli, Vunguidica - Kluft ( 82. Siegert), Vujanovic







