Präsent sein, wenn eine Tür aufgeht
Bedingt durch die Absage am 1. Regionalliga-Spieltag wird das DFB-Pokalmatch gegen Bayer Leverkusen zum ersten Pflichtspiel für das neu zusammengestellte Team des FC Carl Zeiss.
"Es geht um viel Geld im Pokal. Dementsprechend konzentriert gehen wir die Sache an. Ich gehe davon aus, dass Leverkusen dies genauso tun wird", meint Jenas Trainer Petrik Sander, der vor dem ersten Training am Donnerstag noch alle Mann an Bord hatte, was sich dann leider änderte. Neuzugang Tom Geißler verdrehte sich während der Trainingseinheit das Knie, mittels Magnetresonanztomographie soll alsbald geklärt werden, wie dramatisch sich die Verletzung darstellt. Und bei Ersatzkeeper Patrick Siefkes brach eine alte Verletzung wieder auf, sodass vielleicht Steven Braunsdorf am Samstag auf der Bank Platz nehmen wird.
Mehr als dreieinhalb Jahre ist es nun schon her, dass der FCC einen Erstligisten zu einem Pflichtspiel im Ernst-Abbe-Sportfeld empfing. Eine Achtelfinal-Niederlage gegen Schalke 04 leitete im Januar 2009 eine lange Phase mit Jenaer DFB-Pokal-Abstinenz ein, die nun endlich ein Ende findet. Anspannung und Vorstartfieber sind schon recht deutlich spürbar bei den Spielern. Auch um ihre nervliche Belastung, hervorgerufen durch gestiegenes Zuschauer- und mediales Interesse, nicht noch weiter zu erhöhen, lässt Jenas Trainerteam die Vorbereitung auf den Pokal-Schlager genauso ablaufen wie auf jedes andere Spiel. Trainingsumfang, Videostudium, Beschäftigung mit dem Kontrahenten - alles wie sonst auch. Und obwohl Petrick Sander seine Kandidaten für den Fall der Fälle natürlich im Kopf hat, wird kein Elfmeterschießen geübt.
Für den rheinischen Bundesligisten wird die erste Runde im Pokal ebenfalls zum scharfen Start in die neue Spielzeit. Aus den Vorbereitungsergebnissen ragte ein 7:1-Kantersieg gegen den ansonsten gut in die Saison gestarteten FSV Frankfurt heraus. Es gab aber auch einige holprige Partien, sodass die Bayer-Akteure möglicherweise ebenso noch nicht so recht wissen, wo sie stehen. Ihr Trainer Sami Hyypiä kann personell jedoch aus dem Vollen schöpfen und muss sich lediglich Gedanken darüber machen, wer nicht mit im Bus nach Thüringen sitzen wird.
Beste Voraussetzungen also für ein Fußballfest im Ernst-Abbe-Sportfeld, bei dem der Gastgeber als Viertligist gegen Deutschlands fünftbeste Vereinsmannschaft der vorigen Saison selbstredend eine krasse Außenseiterrolle besitzt. Petrik Sander, der als Trainer gegen die Werkself eine positive Bilanz vorweisen kann, weiß allerdings aus eigenem Erleben um die besonderen Gesetze im Pokal: "Bei einem Modus ohne Rückspiel hat man gegen jede Mannschaft der Welt eine Chance, aber es muss Einiges zusammenkommen. Wichtig ist, dass wir da sind, wenn eine Tür aufgeht, sich eine Chance bieten sollte." Dass es der Vorhersage nach auch aus meteorologischer Sicht heiß hergehen wird, interessiert den Trainer hingegen weniger: "Es wird am Samstag sicher niemand auf dem Platz stehen, der noch nie bei 30 Grad gespielt hat."
Bei bisher 8000 im Vorverkauf abgesetzten Karten werden am Spieltag auf jeden Fall noch Tickets für Stehplätze zu bekommen sein, wohl auch noch ein paar für die Stehplatzblöcke. Wer ganz sicher gehen möchte, sollte noch die bekannten Vorverkaufsstellen bzw. den Onlineticketshop nutzen. Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Eintrittskarte nicht mehr als Fahrschein in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln verwendet werden kann. Stadion und Kassen öffnen um 14 Uhr.
Mehr als dreieinhalb Jahre ist es nun schon her, dass der FCC einen Erstligisten zu einem Pflichtspiel im Ernst-Abbe-Sportfeld empfing. Eine Achtelfinal-Niederlage gegen Schalke 04 leitete im Januar 2009 eine lange Phase mit Jenaer DFB-Pokal-Abstinenz ein, die nun endlich ein Ende findet. Anspannung und Vorstartfieber sind schon recht deutlich spürbar bei den Spielern. Auch um ihre nervliche Belastung, hervorgerufen durch gestiegenes Zuschauer- und mediales Interesse, nicht noch weiter zu erhöhen, lässt Jenas Trainerteam die Vorbereitung auf den Pokal-Schlager genauso ablaufen wie auf jedes andere Spiel. Trainingsumfang, Videostudium, Beschäftigung mit dem Kontrahenten - alles wie sonst auch. Und obwohl Petrick Sander seine Kandidaten für den Fall der Fälle natürlich im Kopf hat, wird kein Elfmeterschießen geübt.
Für den rheinischen Bundesligisten wird die erste Runde im Pokal ebenfalls zum scharfen Start in die neue Spielzeit. Aus den Vorbereitungsergebnissen ragte ein 7:1-Kantersieg gegen den ansonsten gut in die Saison gestarteten FSV Frankfurt heraus. Es gab aber auch einige holprige Partien, sodass die Bayer-Akteure möglicherweise ebenso noch nicht so recht wissen, wo sie stehen. Ihr Trainer Sami Hyypiä kann personell jedoch aus dem Vollen schöpfen und muss sich lediglich Gedanken darüber machen, wer nicht mit im Bus nach Thüringen sitzen wird.
Beste Voraussetzungen also für ein Fußballfest im Ernst-Abbe-Sportfeld, bei dem der Gastgeber als Viertligist gegen Deutschlands fünftbeste Vereinsmannschaft der vorigen Saison selbstredend eine krasse Außenseiterrolle besitzt. Petrik Sander, der als Trainer gegen die Werkself eine positive Bilanz vorweisen kann, weiß allerdings aus eigenem Erleben um die besonderen Gesetze im Pokal: "Bei einem Modus ohne Rückspiel hat man gegen jede Mannschaft der Welt eine Chance, aber es muss Einiges zusammenkommen. Wichtig ist, dass wir da sind, wenn eine Tür aufgeht, sich eine Chance bieten sollte." Dass es der Vorhersage nach auch aus meteorologischer Sicht heiß hergehen wird, interessiert den Trainer hingegen weniger: "Es wird am Samstag sicher niemand auf dem Platz stehen, der noch nie bei 30 Grad gespielt hat."
Bei bisher 8000 im Vorverkauf abgesetzten Karten werden am Spieltag auf jeden Fall noch Tickets für Stehplätze zu bekommen sein, wohl auch noch ein paar für die Stehplatzblöcke. Wer ganz sicher gehen möchte, sollte noch die bekannten Vorverkaufsstellen bzw. den Onlineticketshop nutzen. Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Eintrittskarte nicht mehr als Fahrschein in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln verwendet werden kann. Stadion und Kassen öffnen um 14 Uhr.


