FCC vor Pokalhürde in Weimar
"Unser Ziel ist nicht 'Schönspielerei' sondern ein souveräner Einzug in die nächste Runde des Landespokals", gibt Trainer Petrik Sander klar die Zielstellung vor, die bereits Präsident Rainer Zipfel vor Saisonbeginn deutlich formulierte.
„Daraus mache ich keinen Hehl, dass wir unseren Pokalsieg verteidigen und im kommenden Spieljahr wieder einen attraktiven Gegner im DFB-Pokal im Ernst-Abbe-Sportfeld begrüßen wollen.“ Die Ansage von Präsident Rainer Zipfel im Hinblick auf den Einstieg unseres FCC in den Thüringenpokal 2012/2013 mit der Partie am Samstag in Weimar ist klar und verständlich. Erwartet wird nicht mehr und nicht weniger als der siebte Erfolg im Landespokal nach den Siegen in den Jahren 1995, 1999, 2004, 2005, 2006 sowie in der letzten Spielzeit.
Mit Ausnahme des nach seiner Innenbandverletzung gerade wieder im Aufbautraining befindlichen Tom Geißler dürften dem Trainer alle Spieler zur Verfügung stehen. Diese gute Nachricht verleitet Sander aber nicht dazu, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: "Wir sind gar nicht in der Situation, irgendeinen Gegner nicht ernst genug zu nehmen. Wir gehen dieses Spiel in Konzentration und Vorbereitung genau so an wie ein Regionalligapflichtspiel."
Mit gerade einmal etwas mehr als 20 Kilometern zwischen dem Ernst-Abbe-Sportfeld und dem Sportplatz am Lindenberg, auf dem der gastgebende SC 1903 Weimar traditionell seine Heimspiele austrägt, hat unser FCC eine der kürzesten Anreisen zu einem Auswärtsspiel im Thüringenpokal innerhalb des letzten Jahrzehnts. Nachdem unser FCC in der vergangenen, erfolgreichen Thüringenpokalsaison auf dem Weg in das Finale in Meuselwitz gleich dreimal im weitentfernten Eichsfeld antreten musste, hat die Losfee und ehemalige THC-Handballerin Linda Lempke der Mannschaft und einem großen Teil der FCC-Fans diesmal eine weite Anreise erspart.
Der Thüringenligist SC 1903 Weimar gewann in der 1. Hauptrunde des Köstritzer-Landespokals beim Landesklassisten Bad Blankenburg mit 3:1 (1:1) (Torschützen: 2 x Marc Janke, Chris Griebel). Für ein Pokalspiel, wo ja immer die Gefahr besteht, dass man sich blamiert, war die Leistung okay", zeigte sich Weimars neuer Trainer Michael Junker zufrieden. Für Junker, der selbst in 23 Pflichtspielen (1 Tor) das Trikot des FCC trug und anschließend verschiedene Funktionen im Nachwuchsbereich des FCC wahrnahm, dürfte das Pokalspiel durchaus eine besondere Partie sein. Nach mehr als 30 Jahren beim FCC, u.a. mehrere Jahre als Trainer der 2. Mannschaft unseres FCC in der NOFV-Oberliga und zuletzt als Assistent von Trainer Mark Zimmermann bei der U19, wechselte Junker zu Beginn der Saison an den Lindenberg. Er übernahm dort den Trainerposten von Frank Schön, der ebenfalls von 1999 bis 2002 für den FC Carl Zeiss Jena aktiv war und aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand. "Ich wollte jetzt den nächsten Schritt gehen. Ich würde gern mal eigene Vorstellungen umsetzen, bei einem anderen Verein was bewegen, selbst gestalten" begründete Junker, der am 2. September 44 Jahre alt wurde, seine Entscheidung für den SC 1903 Weimar.
Neben Michael Junker stehen mit Mittelfeldspieler und Mannschaftskapitän Sebastian Barich (31), Andy Steiner (24), Stefan Winterkorn (29) und Andy Raab (30) vier weitere Akteure im Kader des SC 1903 Weimar, die in der Vergangenheit bereits das Trikot unseres FCC getragen haben. Während Steiner und Winterkorn bereits seit 2009 und Barich seit 2010 die Fußballschuhe für Weimar schnüren, wechselte der Sohn des langjährigen FCC-Spielers und -Trainers Jürgen Raab erst vor der aktuellen Saison von Einheit Rudolstadt zum SC 03.
Die personelle Situation des SC 03 Weimar ist von Saisonbeginn an relativ angespannt. Zum Auftakt der Spielzeit standen nur zehn Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung, so dass der Kader mit Spielern der zweiten Mannschaft ergänzt werden musste. Beim Erstrundenspiel im Thüringenpokal in Bad Blankenburg stellte Co-Trainer Jens Ahlgrimm einen der nur zwei zur Verfügung stehenden Auswechselspieler.
Nachdem Weimar die letzte Thüringenliga-Saison auf Platz 10 beendete, verlief auch der Start in die neue Spielzeit nicht vollends nach den Wünschen und Vorstellungen der Verantwortlichen. Nach einem torlosen Remis zum Auftakt auf dem Lindenberg gegen die BSG Wismut Gera, folgte am 2. Spieltag eine 0:2-Niederlage beim FC Eisenach 2011. Die Niederlage fiel am Ende noch glimpflich aus, denn der SC 03 „hätte schon zur Halbzeit mit 0:5 zurückliegen können“, wie Junker nach der Partie spürbar angefressen feststellte. Am Samstag gastierte der 1. SC Heiligenstadt zur Generalprobe vor der Thüringenpokalpartie gegen unseren FCC auf dem Weimarer Lindenberg. Gegen den letztjährigen Zweitrundengegner unseres FCC im Thüringenpokal, siegte die Elf von Michael Junker mit 2:1. Chris Giebel brachte die Hausherren vor 200 Zuschauern Mitte der 2. Halbzeit in Front, ehe Sebastian Möhlhenrich 3 Minuten vor dem Ende für den Ausgleich sorgte. Für den Siegtreffer für die Goethestädter sorgte in Minute 89 Stefan Winterkorn, der eine Flanke volley nahm und direkt im Netz versenkte. Für den SC 03 Weimar, bei dem am Samstag Andy Raab und Oliver Lange aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung standen, war der Sieg am Samstag der erste Erfolg in der aktuellen Spielzeit in der Thüringenliga.
In der Tabelle der Thüringenliga rangiert der SC 1903 Weimar aktuell nach 3 Spieltagen und jeweils einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage mit 4 Punkten und einem Torverhältnis von 2:3 auf dem 9. Rang.
Das letzte Pflichtspiel unseres FCC beim SC 03 Weimar wurde ebenfalls im Rahmen der 2. Hauptrunde des Thüringenpokals absolviert. Am 30.08.2003 sorgten Alexander Maul, Gert Müller, Stefan Treitl und Kais Manai mit ihren Treffern für den 4:0-Erfolg (2:0) auf dem Lindenberg. Unter Trainer Joachim Steffens konnte damals der Einzug ins Halbfinale gefeiert werden. Mit Siegen beim SV Wacker Bad Salzungen und im Finale gegen die zweite Mannschaft von Rot-Weiß Erfurt, konnte unser FCC unter dem neuen Trainer Thomas Vogel den Thüringer Landespokal in der Saison 2003/2004 am Ende sogar zum damals dritten Malgewinnen.
Schiedsrichter am Samstag in Weimar ist Oberligaschiedsrichter Michael Wilske (36 Jahre, Automobilverkäufer, Bretleben/Kyffhäuserkreis), seine Assistenten sind Werner Kuttig (Greußen/Kyffhäuserkreis) und Mathias Merl (Bottendorf/Kyffhäuserkreis). Wilske leitete bisher zwei Thüringenpokal- und eine Oberligapartie unseres FCC. In der Saison 2002/2003 stand das 3:0 im Achtelfinale beim SSV Erfurt-Nord unter seiner Leitung, in der Oberligaspielzeit 2004/2005 das 2:0 beim FC Erfurt-Nord am 6. Spieltag und als bisher letztes Spiel das 2:1 im Achtelfinale der Thüringenpokalsaison 2005/2006 beim ZFC Meuselwitz.
Anstoß der Partie am Samstag, den 08.09.2012 ist 14.30 Uhr auf dem Sportplatz am Lindenberg.
Mit Ausnahme des nach seiner Innenbandverletzung gerade wieder im Aufbautraining befindlichen Tom Geißler dürften dem Trainer alle Spieler zur Verfügung stehen. Diese gute Nachricht verleitet Sander aber nicht dazu, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: "Wir sind gar nicht in der Situation, irgendeinen Gegner nicht ernst genug zu nehmen. Wir gehen dieses Spiel in Konzentration und Vorbereitung genau so an wie ein Regionalligapflichtspiel."
Mit gerade einmal etwas mehr als 20 Kilometern zwischen dem Ernst-Abbe-Sportfeld und dem Sportplatz am Lindenberg, auf dem der gastgebende SC 1903 Weimar traditionell seine Heimspiele austrägt, hat unser FCC eine der kürzesten Anreisen zu einem Auswärtsspiel im Thüringenpokal innerhalb des letzten Jahrzehnts. Nachdem unser FCC in der vergangenen, erfolgreichen Thüringenpokalsaison auf dem Weg in das Finale in Meuselwitz gleich dreimal im weitentfernten Eichsfeld antreten musste, hat die Losfee und ehemalige THC-Handballerin Linda Lempke der Mannschaft und einem großen Teil der FCC-Fans diesmal eine weite Anreise erspart.
Der Thüringenligist SC 1903 Weimar gewann in der 1. Hauptrunde des Köstritzer-Landespokals beim Landesklassisten Bad Blankenburg mit 3:1 (1:1) (Torschützen: 2 x Marc Janke, Chris Griebel). Für ein Pokalspiel, wo ja immer die Gefahr besteht, dass man sich blamiert, war die Leistung okay", zeigte sich Weimars neuer Trainer Michael Junker zufrieden. Für Junker, der selbst in 23 Pflichtspielen (1 Tor) das Trikot des FCC trug und anschließend verschiedene Funktionen im Nachwuchsbereich des FCC wahrnahm, dürfte das Pokalspiel durchaus eine besondere Partie sein. Nach mehr als 30 Jahren beim FCC, u.a. mehrere Jahre als Trainer der 2. Mannschaft unseres FCC in der NOFV-Oberliga und zuletzt als Assistent von Trainer Mark Zimmermann bei der U19, wechselte Junker zu Beginn der Saison an den Lindenberg. Er übernahm dort den Trainerposten von Frank Schön, der ebenfalls von 1999 bis 2002 für den FC Carl Zeiss Jena aktiv war und aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand. "Ich wollte jetzt den nächsten Schritt gehen. Ich würde gern mal eigene Vorstellungen umsetzen, bei einem anderen Verein was bewegen, selbst gestalten" begründete Junker, der am 2. September 44 Jahre alt wurde, seine Entscheidung für den SC 1903 Weimar.
Neben Michael Junker stehen mit Mittelfeldspieler und Mannschaftskapitän Sebastian Barich (31), Andy Steiner (24), Stefan Winterkorn (29) und Andy Raab (30) vier weitere Akteure im Kader des SC 1903 Weimar, die in der Vergangenheit bereits das Trikot unseres FCC getragen haben. Während Steiner und Winterkorn bereits seit 2009 und Barich seit 2010 die Fußballschuhe für Weimar schnüren, wechselte der Sohn des langjährigen FCC-Spielers und -Trainers Jürgen Raab erst vor der aktuellen Saison von Einheit Rudolstadt zum SC 03.
Die personelle Situation des SC 03 Weimar ist von Saisonbeginn an relativ angespannt. Zum Auftakt der Spielzeit standen nur zehn Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung, so dass der Kader mit Spielern der zweiten Mannschaft ergänzt werden musste. Beim Erstrundenspiel im Thüringenpokal in Bad Blankenburg stellte Co-Trainer Jens Ahlgrimm einen der nur zwei zur Verfügung stehenden Auswechselspieler.
Nachdem Weimar die letzte Thüringenliga-Saison auf Platz 10 beendete, verlief auch der Start in die neue Spielzeit nicht vollends nach den Wünschen und Vorstellungen der Verantwortlichen. Nach einem torlosen Remis zum Auftakt auf dem Lindenberg gegen die BSG Wismut Gera, folgte am 2. Spieltag eine 0:2-Niederlage beim FC Eisenach 2011. Die Niederlage fiel am Ende noch glimpflich aus, denn der SC 03 „hätte schon zur Halbzeit mit 0:5 zurückliegen können“, wie Junker nach der Partie spürbar angefressen feststellte. Am Samstag gastierte der 1. SC Heiligenstadt zur Generalprobe vor der Thüringenpokalpartie gegen unseren FCC auf dem Weimarer Lindenberg. Gegen den letztjährigen Zweitrundengegner unseres FCC im Thüringenpokal, siegte die Elf von Michael Junker mit 2:1. Chris Giebel brachte die Hausherren vor 200 Zuschauern Mitte der 2. Halbzeit in Front, ehe Sebastian Möhlhenrich 3 Minuten vor dem Ende für den Ausgleich sorgte. Für den Siegtreffer für die Goethestädter sorgte in Minute 89 Stefan Winterkorn, der eine Flanke volley nahm und direkt im Netz versenkte. Für den SC 03 Weimar, bei dem am Samstag Andy Raab und Oliver Lange aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung standen, war der Sieg am Samstag der erste Erfolg in der aktuellen Spielzeit in der Thüringenliga.
In der Tabelle der Thüringenliga rangiert der SC 1903 Weimar aktuell nach 3 Spieltagen und jeweils einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage mit 4 Punkten und einem Torverhältnis von 2:3 auf dem 9. Rang.
Das letzte Pflichtspiel unseres FCC beim SC 03 Weimar wurde ebenfalls im Rahmen der 2. Hauptrunde des Thüringenpokals absolviert. Am 30.08.2003 sorgten Alexander Maul, Gert Müller, Stefan Treitl und Kais Manai mit ihren Treffern für den 4:0-Erfolg (2:0) auf dem Lindenberg. Unter Trainer Joachim Steffens konnte damals der Einzug ins Halbfinale gefeiert werden. Mit Siegen beim SV Wacker Bad Salzungen und im Finale gegen die zweite Mannschaft von Rot-Weiß Erfurt, konnte unser FCC unter dem neuen Trainer Thomas Vogel den Thüringer Landespokal in der Saison 2003/2004 am Ende sogar zum damals dritten Malgewinnen.
Schiedsrichter am Samstag in Weimar ist Oberligaschiedsrichter Michael Wilske (36 Jahre, Automobilverkäufer, Bretleben/Kyffhäuserkreis), seine Assistenten sind Werner Kuttig (Greußen/Kyffhäuserkreis) und Mathias Merl (Bottendorf/Kyffhäuserkreis). Wilske leitete bisher zwei Thüringenpokal- und eine Oberligapartie unseres FCC. In der Saison 2002/2003 stand das 3:0 im Achtelfinale beim SSV Erfurt-Nord unter seiner Leitung, in der Oberligaspielzeit 2004/2005 das 2:0 beim FC Erfurt-Nord am 6. Spieltag und als bisher letztes Spiel das 2:1 im Achtelfinale der Thüringenpokalsaison 2005/2006 beim ZFC Meuselwitz.
Anstoß der Partie am Samstag, den 08.09.2012 ist 14.30 Uhr auf dem Sportplatz am Lindenberg.







