Am Samstag erwartet der FCC den KFC Uerdingen 05 im Paradies

21.03.2019

Anstoß gegen den individuell hochklassig besetzten Klub vom Niederrhein im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld ist 14 Uhr.

Beim Blick auf die Tabelle und die letzten Ergebnisse unseres samstägigen Gegners mag man sich einigermaßen verwundert die Augen reiben, ist doch der KFC Uerdingen individuell die wohl am stärksten besetzte Mannschaft der 3. Liga und wurde deshalb nicht ohne Grund vor Saisonbeginn von vielen Trainern als DER Aufstiegsaspirant gehandelt.

Das sahen die Verantwortlichen des KFC offenbar genauso. So wurde Aufstiegstrainer Stefan Krämer, der bereits im November vor dem Rauswurf stand, mit 37 Punkten bei zwei Zählern Rückstand auf die Aufstiegsränge nach dem ersten Spiel der Rückrunde freigestellt. Als Nachfolger wurde Norbert Meier verpflichtet, dem bisher vier Aufstiege gelangen. Doch entgegen den Erwartungen verschlechterte sich die Situation. Mitte der englischen Woche mit der Niederlage in Zwickau war der KFC die schlechteste Rückrundenmannschaft, holte bis dahin in acht Spielen zwei Punkte und kassierte 20 Gegentore. Glaubte Meier anfänglich an den Aufstieg, waren diese Ambitionen nach der 4:0-Niederlage in Halle erloschen. Nach dem 1:1 in der Vorwoche gegen Fortuna Köln wurde das Intermezzo beendet. Bis Saisonende übernimmt nun der bisherige Co-Trainer Frank Heinemann - alles andere als eine für den FCC wünschenswerte Konstellation. 

FCC-Cheftrainer Lukas Kwasniok geht dennoch davon aus, dass sich die taktischen und personellen Veränderungen der Uerdinger in Jena in Grenzen halten werden und weiß um das Problem des KFC: "Sie sind eine hervorragend besetzte Truppe, der es aber zuletzt nicht gelang, diese Qualität als Team auf die Straße zu bringen." Ungeachtet der Probleme in Krefeld plagen den FCC genügend eigene. Immerhin hellte sich das Gesicht des Jenaer Trainers bei der Frage nach dem Verletztenstand beim FCC etwas auf. "Mit Ausnahme von Julian Günther-Schmidt und Logan Rogerson sind alle Spieler im Trainingsbetrieb. Grünes Licht für Samstag gibt es bei Dominic Volkmer und Justin Gerlach." Hinter möglichen Einsätzen von Maximilian Wolfram und Sören Eismann stehen für Samstag allerdings noch Fragezeichen. "Aber in jedem Falle habe ich gegen den KFC wieder mehr Optionen als zuletzt."

Ebenfalls in den Kader zurückkehren wird Raphael Koczor. Gegen Uerdingen im Kasten stehen wird jedoch Jo Coppens. Kwasniok: "Er hat sich dies mit seinen Leistungen im Training sowie zuletzt in den beiden Spielen auch verdient. Raphael haut sich im Training rein und geht damit sehr professionell um." 

Angesprochen auf die Einschätzung der angespannten sportlichen Situation entgegnete Lukas Kwasniok: "Ich bin kein Tagträumer. Ich weiß, wie schwer es wird. Aber ich habe nach wie vor die Hoffnung, dass wir eine Serie starten und eine Trendwende einleiten können."

Beim FCC rechnet man für das Spiel gegen den niederrheinischen KFC mit 4.500 bis 5.000 Zuschauern. Im Vorverkauf gingen (Stand Donnerstag) 3.500 Tickets über die Ladentheke. Zudem hält der Club wieder ein Angebot für Familien mit Kindern parat. So haben Kinder, die sich vor und nach dem Spiel über ein vielfältiges Freizeitangebot auf der Jahnwiese freuen dürfen, bis einschließlich 14 Jahre freien Eintritt. Die Freitickets für den Familienblock E auf der überdachten Haupttribüne gibt es am Samstag ab 12.15 Uhr an allen Tageskassen. 

 

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