Coronavirus: Spiel gegen den Chemnitzer Fc kann nicht mit Zuschauerbeteiligung stattfinden

10.03.2020

Es ist das alles bestimmende Thema und hat längst auch den Sport erreicht. Internationale Fußballspiele wie Partien der Bundesliga finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nun ist auch das für Sonntag geplante Heimspiel unseres FCC gegen den Chemnitzer FC betroffen.

Am heutigen Dienstag erfolgte die Weisung des Thüringer Landesverwaltungsamtes, wegen des Coronavirus' landesweit Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abzusagen. Davon ist natürlich auch das Spiel unseres FCC gegen den Chemnitzer FC am Sonntag betroffen. Es wird somit leider nicht mit Zuschauerbeteiligung stattfinden können.

Damit bestehen für Sonntag nun zwei Möglichkeiten: Entweder das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen, oder dieses abzusagen und zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

Der FCC präferiert klar die letztere Variante - eine Spielabsage. Fußball ohne Fans im Stadion will keiner. Und natürlich auch der FC Carl Zeiss Jena nicht. Darüber hinaus sind Spiele ohne Zuschauerbeteiligung auch von der wirtschaftlichen Seite betrachtet keine sinnvolle Option. Zuschauereinnahmen sind eine der wichtigsten wirtschaftlichen Säulen für einen jeden Drittligisten, auf die auch der FC Carl Zeiss Jena nicht ohne weiteres verzichten kann.

Der Club bittet um Verständnis, dass die abschließende Entscheidung über eine Spielaustragung ohne Zuschauer oder eine Spielabsage am heutigen Dienstag (10. März) noch nicht getroffen werden kann.

Hierzu folgen in den nächsten 24 Stunden noch Gespräche mit dem DFB und natürlich unserem Gast vom Chemnitzer FC.

Das sagt der Deutsche Fußball-Bund:

Entscheidungen über tiefgreifende Maßnahmen wie einen Zuschauerausschluss oder Spielabsagen müssen im Zuge des Coronavirus‘ von den zuständigen Gesundheitsbehörden getroffen werden. Neben der Infektionsvorbeugung sind Aspekte des gesamten öffentlichen Lebens zu berücksichtigen, von dem der Fußball lediglich einen Teilbereich darstellt. Liegen keine anderweitigen Anordnungen der Gesundheitsbehörden vor, soll der Spielbetrieb wie geplant durchgeführt werden. Die spielleitenden Stellen der Verbände, die Klubs sowie die Gesundheitsbehörden stehen hier in ständigem Austausch miteinander.

Wie sieht es in der 3. Liga aus?

Der Ausschuss 3. Liga hat sich in seiner Sitzung am Montag, den 09.03.2020 grundsätzlich dafür ausgesprochen, in betreffenden Fällen die jeweiligen Partien zunächst zu verlegen statt Geisterspiele auszutragen. Hintergrund ist die besondere wirtschaftliche Sensibilität in der 3. Liga, in der die Erträge aus dem Spielbetrieb signifikant für die finanzielle Stabilität der Klubs sind und mehr als 21 Prozent der jährlichen Gesamteinnahmen ausmachen. Aktuell wird geprüft, inwieweit die Empfehlung des Ausschusses umgesetzt werden kann.

 

 

 

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