Das FCC-Nachwuchstelegramm

19.03.2019

U21 unterliegt Sandersdorf - U17 schlägt Zehlendorf - U16 mit Kantersieg beim Tabellenschlusslicht - U15 setzt Siegesserie fort - U14 mit Rückschlag gegen Wismut - U13 mit hochverdientem Sieg gegen Schlotheim - U12 mit Sieg im Thüringen Derby - U11 schlägt Königshofen - U10 siegt in Hermsdorf klar

U21
Beim Tabellennachbarn in der NOFV-Oberliga Süd, der SG Union Sandersdorf, verlor der FC Carl Zeiss Jena mit 0:3. „Uns hat die Konsequenz gefehlt – nach vorne und nach hinten“, sagte Trainer Christian Fröhlich enttäuscht. Binnen vierzehn Minuten entschieden die Gastgeber das Spiel: Richard Wießner (31.) und Denis Zivcec (38./45.) trafen für Sandersdorf; zweimal hatte sich der FCC auskontern lassen. „Wir waren in der ersten Halbzeit zu schwach und haben verdient verloren“, gestand Fröhlich selbstkritisch ein. 

Der Blick in die Tabelle:
1.FSV 63 Luckenwalde (20 Spiele, 48 Punkte, 57:15 Tore)

6. VfB Krieschow (20, 28, 25:27)
7. FC Carl Zeiss Jena (19, 28, 32:36)
8. SG Union Sandersdorf (20, 26, 27:27).

U19
Die A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost pausierte am Wochenende. 

U17
Der FC Carl Zeiss Jena errang beim FC Hertha 03 Zehlendorf einen 5:2-Sieg in der B-Junioren-Regionalliga Nordost. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen: Sie hat auf einem kleinen alten Kunstrasen bei strömendem Regen gegen einen aggressiven Gegner Charakter gezeigt – der Sieg ist hochverdient“, sagte Trainer Daniel Wölfel. Die ersten fünf bis zehn Minuten brauchten die Spieler jedoch, um sich an die Bedingungen zu gewöhnen – und dazu zählten neben Spielfeld und Witterung auch die Provokationen und Zweikampfhärte der Gastgeber. Dann aber steigerten die Blau-Gelb-Weißen ihre Leistungen von Minuten zu Minute. Infolge einer Standardsituation der Herthaner in der 18. Minute überrumpelte Jena die Gastgeber: Max Grimm setzte sich durch und dann David Brähler, der zur Führung traf, in Szene. In der 40. Spielminute schlug Silas Hagemann einen Freistoß quasi direkt auf den Kopf von Rocco Baxmann, der das Spielgerät zum 0:2 ins Tor beförderte. Ein Fehler im Spielaufbau führte im direkten Gegenzug zum Anschlusstreffer des Berliners Artur Sajfutdinov in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Der Dämpfer kurz vor dem Halbzeitpfiff beeindrucke die Zeiss-Elf nicht. Im Gegenteil: „Wir sind gut aus der Pause gekommen, hatten dann sogar unsere beste Phase“, sagte Wölfel, dessen Mannschaft die Zehlendorfer immer wieder zu Fehlern zwang. In der 47. Minute eroberte Philipp Schmitz den Ball, Silas Hagemann bediente David Brähler, der abermals traf – 1:3. Einen Torschuss Alexander Prokopenkos konnte Hertha-Torhüter Gianluca Gerken zunächst klären – den daraus resultierenden Eckball verwandelte Silas Hagemann von der Strafraumgrenze. Und wieder kommt es im direkten Gegenzug zu einem Fehler im Spielaufbau, den Berlins Ali Keskin zum zwischenzeitlichen 2:4 ausnutze. „Da waren wir etwas zu lässig“, sagte Wölfel. Danach hat Patrick Scheder noch eine Chance aus der Distanz; David Brähler brachte den Ball zwar zum dritten Mal im Tor unter, stand aber im Abseits. In der sechsten Minute der Nachspielzeit war es schließlich der eine Viertelstunde zuvor eingewechselte Oskar Zorn, der - nach Vorarbeit von Fabian Schneider Utria - zum Endstand traf.

Der Blick in die Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena (19 Spiele, 44 Punkte, 47:17 Tore)
2. 1. FC Magdeburg (18, 37, 43:19)

11. F.C. Hertha 03 Zehlendorf (19, 16, 19:42).

U16
Gegen den Tabellenletzten der B-Junioren-Verbandsliga Staffel 1, den SV Empor Erfurt, gewann der FC Carl Zeiss Jena bereits vor Wochenfrist im Ernst-Abbe-Sportfeld mit 14:0. Von Beginn an waren die Blau-Gelb-Weißen zielstrebig und verwerteten die erarbeiteten Chancen gut. „Wir hatten uns vorgenommen, es engagiert anzugehen und uns tadellos zu verhalten“, sagte Sven Harnisch. Zumindest im ersten Durchgang setzte die Mannschaft diese Vorgaben des Trainers auch gekonnt um. Nach dem Seitenwechsel hielten die Spieler den Ball zu lange, hatten zu viele Kontakte auf dem Weg zum Tor. Trotzdem verbuchten die jungen Männer ebenso viele erfolgreiche Abschlüsse, wie in der ersten Halbzeit. „Wir können alles in allem zufrieden sein – mit dem Ergebnis und der Art und Weise, wie wir in der ersten Halbzeit Fußball gespielt haben“, sagte Harnisch. Die Torschützen: Oskar Zorn (7./68./74.), Maximilian Zachert (8./12.55.), Fabian Schneider Utria (44./57.), Marc Reimann (26./29.), Azad Kacar (49.), Andreas Schwee (70.). 

Der Blick in die Tabelle: 
1. JFC Gera (15 Spiele, 40 Punkte, 75:13 Tore)
2. FC Carl Zeiss Jena (15, 34, 75:13)
3. SV 1903 Weimar (15, 34, 65:24)

12. SV Empor Erfurt (16, 4, 10:69). 

U15
Einen zu jeder Zeit ungefährdeten 5:0-Erfolg verbuchte der FC Carl Zeiss Jena im Spiel gegen den FC Borntal Erfurt in der C-Junioren-Verbandsliga Staffel 2. Milan Dörr brachte den Klub in der 13. Minute in Führung. In der 35. Minute traf Simon Feistner zum 2:0-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel schraubten Sascha Winefeld (39.), Milan Dörr (45.) und Fabio Ertmer (53.) das Ergebnis in die Höhe. Viele Chancen vergab die Zeiss-Elf jedoch. „Es ist wichtig, zu versuchen, bis an die eigenen Grenzen zu gehen, den Ball schneller laufen zu lassen und vorm Tor den besser stehenden Mitspieler in Szene zu setzen“, sagte Trainer Jörg Fleischer. Solche Spiele sollten die Spieler nutzen, um an den taktischen Details zu arbeiten. Ein besonderes Lob zollte Fleischer seinem Torhüter Paul Sommer. Der werde in Spielen dieser Art nicht gefordert – und das komme im Verbandsliga-Saisonverlauf leider viel zu oft vor. „Dafür hängt er sich aber in jedem Training voll rein. Da glänzt er und erfüllt eine Vorbildfunktion“, betonte Jörg Fleischer.

Der Blick in die Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena (16 Spiele, 48 Punkte, 134:5 Tore)
2. JFV Eichsfeld (15, 37, 66:22)

6. FC Borntal Erfurt (16, 23, 41:47).

U14
In der C-Junioren-Verbandsliga Staffel 1 erlitt der FC Carl Zeiss Jena einen Rückschlag: Das Heimspiel gegen die BSG Wismut Gera verlor der Klub mit 2:4. Ein Fehlpasses in der 1. Spielminute begründete den frühen Rückstand der Gastgeber durch das Tor von Geras Nicolas Boser. Bis zur Pause drehte Zeiss das Ergebnis allerdings: Timon Brömel (12.) traf zum Ausgleich und Maxim Bevz (22.) zur Führung. Trotzdem war Trainer Alexander Sattler ganz und gar nicht zufrieden. Er bemängelte die „fehlende Qualität der Abschlüsse, zu wenige Druckphasen am Strafraum und mangelnde Konsequenz“ seiner Mannschaft. Denn die nur knappe Führung zur Pause entsprach dem Spielverlauf nicht. In der zweiten Hälfte ergab sich aber ein ähnliches Bild: Eigene Chancen verebbten nach sich wiederholenden Mustern und Jena verteidigte die wenigen Offensivaktionen der Gäste inkonsequent. Diese nutzen ihre Chancen und drehten das Spiel wieder: Carlos Schäfer (44.) glich aus, Jamshid Jameh (46.) brachte Wismut in Führung. Damit sackte die – Sattler: – „ohnehin schon wenig Präsenz versprühende Einstellung“ weiter ab. Das nutzte Gera aus: Leon Wengler (60.) traf zum Endstand. Sicher begünstigte auch die fehlende Frische durch intensive Trainingswochen den Verlauf der Partie, schlussfolgerte Sattler. Die eigene Einstellung und Körpersprache müsse hingegen jeder Spieler selbstkritisch reflektieren. „Da liegt, denke ich, insbesondere nach schwachen Leistungen oder Niederlagen das größte Potential, welches wir in unserer Funktion aus den Jungs herausholen wollen und einfordern“, betonte Alexander Sattler.

Der Blick in die Tabelle:
1. FC Rot-Weiß Erfurt U15 (15 Spiele, 42 Punkte, 124:9 Tore)
2. JFC Gera U15 (16, 38, 64:13)
3. FC Carl Zeiss Jena U14 (15, 36, 124:20)
4. ZFC Meuselwitz U15 (15, 33, 56:37)

7. BSG Wismut Gera U15 (16, 21, 30:76). 

U13
Einen 5:1-Erfolg landete der FC Carl Zeiss Jena in der D-Junioren-Talenteliga gegen den SSV 07 Schlotheim. „Wir waren klar die bessere Mannschaft“, sagte Trainer Marcel Waldau. Mit der ersten Halbzeit haderte der Trainer jedoch: Seine Mannschaft habe sich schwer getan, dabei zwar eine Vielzahl von Chancen kreiert, diese aber nicht genutzt. Theodor Mohorn brachte den Klub in der 19. Minute im Ernst-Abbe-Sportfeld in Führung; unmittelbar vor der Pause erzielte Schlotheims Moritz Wagner den zwischenzeitlichen Ausgleich. Im zweiten Durchgang wurde Jena gefährlicher, die Mannschaft belohnte sich mit Toren: Fritz Fiedler (42.), Dustin Krüger (46.), Jean Miguel Boog (53.) und Elias Hecker (60.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. „Die Spielweise in der zweiten Halbzeit war sehr ordentlich. Wir hatten gute Tempowechsel und haben hochverdient gewonnen“, sagte Waldau.

Der Blick in die Tabelle:
1. JFC Gera (15 Spiele, 42 Punkte, 87:14 Tore)
2. FC Rot-Weiß Erfurt (15, 40, 122:11)
3. SV Germania Illmenau (15, 31, 56:21)
4. FC Carl Zeiss Jena (14, 26, 56:27)
5. ZFC Meuselwitz (13, 19, 33:56)
6. SSV 07 Schlotheim (14, 18, 28:30).

U12
Das Thüringen-Derby in der D-Junioren-Verbandsliga Staffel 4 entschied der FC Carl Zeiss Jena für sich. Den FC Rot-Weiß Erfurt schlugen die Blau-Gelb-Weißen im Ernst-Abbe-Sportfeld mit 3:1. „Ein verdienter Derbysieg, wir dominierten das Spiel von Beginn an“, konstatierte Trainer Jonas Ziermann. Und doch gingen die Gäste aus der Blumenstadt zunächst in Führung; aus dem Nichts heraus beförderten die Jenaer den Ball in der 10. Minute unglücklicherweise ins eigene Tor. Der Ausgleich fiel eine Viertelstunde später: Leopold Winkler war nach einem vom RWE-Torhüter zunächst abgewehrten Ball hellwach und staubte zum 1:1-Pausenstand ab. „Wir waren in einigen Zweikämpfen etwas zu passiv und konnten einige aussichtsreiche Überzahl-Situationen nicht konsequent ausspielen“, sagte Ziermann. Nach dem Seitenwechsel war Zeiss nochmals besser und aggressiver in der Zweikampfführung. Die Jenaer störten die Gegner oft noch vor der Ballannahme und ließen kaum noch Angriffe und Abschlüsse zu. In der 43. Minute ging der FCC durch Luke Frießleben in Führung. Der E-Junior, der an diesem Tag aufgrund mehrerer krankheits- und verletzungsbedingter Ausfälle in der U12 aushalf, legte sodann das Tor zum 3:1-Endstand (50.) nach. „Wir haben uns den Sieg vor allem aufgrund der Steigerung in der zweiten Halbzeit verdient, wobei dieser am Ende noch deutlicher hätte ausfallen müssen“, resümierte Jonas Ziermann.

Der Blick in die Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena U12 (15 Spiele, 40 Punkte, 80:11 Tore)
2. FC Borntal Erfurt U13 (15, 34, 71:15)
3. SV Schott Jena U13 (14, 30, 62:18)
4. FC Rot-Weiß Erfurt U12 (15, 24, 58:34).

U11
Gegen den TSV Königshofen bogen die älteren E-Junioren des FC Carl Zeiss Jena in der D-Junioren-Kreisoberliga Jena-Saale-Orla im Ernst-Abbe-Sportfeld früh auf die Siegerstraße ein. In der 2. Spielminute schoss Tristan Teuber nach schönem Solo den Führungstreffer; nach „feiner Vorarbeit“ von Max Koch legte Arian Kämmerle in der 7. Minute das zweite Tor nach. „Wir sind sehr gut gestartet – mit hohem Tempo und Druck“, berichtete Trainer Tom Bergmann. Kurz nach dem Doppelschlag flachte die Leistung der Jenaer aber ab: ungenaue Pässe, kein Zugriff bei Angriffen über die Außenbahnen. „Wir bringen den Gegner damit wieder ins Spiel“, sagte Bergmann kritisch – nach einem Eckball erzielte Königshofens Gino Schmidt in der 18. Minute den 2:1-Anschlusstreffer. Halbzeit. Eine Leistungssteigerung im zweiten Durchgang brachte den Klub zurück in die Erfolgsspur: In der 42. Minute belohnte sich Max Koch mit einem einen Treffer selbst; nach seiner Wiedereinwechslung schraubte Finn Ruppe das Ergebnis per Doppelpack zum 5:1-Endstand in die Höhe. „Wir waren klarer im Spielaufbau, starteten Angriffe durchs Zentrum und über die Flügel“, berichtete Bergmann zufrieden. In der zweiten Halbzeit erreichte die Mannschaft die gesteckten Ziele. 

Der Blick in die Tabelle: 
1. FC Carl Zeiss Jena U11 (13 Spiele, 36 Punkte, 74:21 Tore)
2. FC Thüringen Jena U13 (12, 25 59:30)

8. TSV Königshofen U13 (13, 15, 28:29). 

U10
Einen 12:0-Auswärtssieg errang der FC Carl Zeiss Jena beim SV Hermsdorf in der E-Junioren-Kreisoberliga. Die Blau-Gelb-Weißen waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und wurden von den Gastgebern nur wenige Male unter Druck gesetzt. „Sie haben uns spielen lassen“, berichtete Trainer Sebastian Beil. Zwar gingen seine Schützlinge früh in Führung. In der direkten Folge aber vereitelte die Hermsdorfer Torhüterin mit starken Paraden mehrere gut herausgespielte FCC-Chancen. Danach jedoch platzte der Knoten „und wir konnten unsere Tore machen“, sagte Beil. Im zweiten Durchgang fehlte unseren Jüngsten phasenweise die Zielstrebigkeit und der Zug zum Tor. Alles in allem war Sebastian Beil zufrieden: „Alle Spieler sind zum Einsatz gekommen und waren engagiert – keiner hat sich raus genommen!“
Unsere Torschützen: Fynn Benkenstein (2./49.), Ansgar Trinks (10./19.), Anton Heinrich (16.), Sten Kosnitzki (19./22.), Leo Pirkl (27.), Magnus Haase (35.), Louis Utzelmann (40./47.) und Max Bergmann (45.).

Der Blick in die Tabelle: 
1. SV Lobeda 77 II (14 Spiele, 42 Punkte, 142:12 Tore)
2. SV Eintracht Eisenberg (13, 34, 91:12)
3. FC Thüringen Jena (14, 31, 59:30)
4. FC Carl Zeiss Jena (13, 25, 70:28)
5. SV Schott Jena (12, 25, 51:26)

10. SV Hermsdorf (12, 3, 15:103).

Exklusiv Partner