Das FCC-Nachwuchstelegramm

08.04.2019

U21 und U17 siegen auswärts 0:3 - U19 verliert gegen Tabellenzweiten und erntet Lob - U16 und U11 mit Kantersiegen - U15 erringt Pflichtsieg im Südeichsfeld - U14 mit Remis gegen Gera - U13 und U11 (Foto) mit starken Leistungsvergleichen - U11 trainiert mit Kickbox-Weltmeister

U21
Beim VfL 05 Hohenstein-Ernstthal gewann der FC Carl Zeiss Jena in der Südstaffel der NOFV-Oberliga mit 0:3. Jeffrey Wittlich und Marc Schröder brachten den Club mit ihren Toren in der 35. und 39. Spielminute in Führung. Nach dem Seitenwechsel traf Nicola Jürgens zum Endstand.

Der Blick in die Tabelle:
1. BSG Chemie Leipzig (22 Spiele, 52 Punkte, 49:19 Tore)

5. FSV Wacker Nordhausen II (22, 33, 39:28)
6. FC Carl Zeiss Jena (22, 33, 35:36)
7. VfB Krieschow (23, 30, 26:29)

14. VfL 05 Hohenstein-Ernstthal (23, 22, 26:55).

U19
Beim Tabellenzweiten FC St. Pauli verlor der FC Carl Zeiss Jena zwar mit 3:0. Beim Gastspiel in Hamburg hinterließen die Blau-Gelb-Weißen aber Eindruck. „Wir haben gegen diese Topmannschaft die beste erste Halbzeit der Saison gespielt“, sagte Trainer Kenny Verhoene. Seine Jungs hatten geordnet gestanden und in Richtung des gegnerischen Tores sehr gutes Angriffs- und Umschaltspiel gezeigt – mit mehreren guten Möglichkeiten als logischer Folge. „Leider konnten wir uns nicht mit einem Tor belohnen“, bedauerte Verhoene. So hatte beispielsweise Vasileios Dedidis nach gutem Pressing allein vor dem Torhüter gestanden und nach einer Ecke beim Kopfball nicht genügend Druck auf das Spielgerät bringen können. Ohne Tore verabschiedeten sich die Mannschaften in die Pause. Nach dem Seitenwechsel war „Pauli“ aggressiver, ließ zwei bis drei gute Möglichkeiten aber ungenutzt liegen. Als sich der FCC gerade stabilisiert hatte, fiel der erste Treffer für die Platzherren: Bei einer Jenaer Ecke blockten die Hanseaten den Ball zweimal, schalteten blitzschnell um und kaum fünf weitere Sekunden später beförderte Niclas Tibor Nadj (53. Minute) den Ball ins Jenaer Tor. „Das ist eine absolute Stärke des Gegners“, konstatierte Verhoene. Wieder aber spielte der FCC gut mit, ließ sich vom Gegentor nicht entmutigen. Doch bereits in der 58. Minute zappelte der Ball wieder im Netz: Ein unglückliches Eigentor infolge einer eher ungefährlichen Flanke bescherte St. Pauli das 2:0. „Damit war der Glaube an einen Punktgewinn bei den Jungs weg“, resümierte Kenny Verhoene. Und obwohl Zeiss auch weiterhin durch Standards und Flanken Torgefahr ausstrahlte, gelang der auch „in dem Moment verdiente Anschlusstreffer“ nicht. Im Gegenzug sorgte dann eine Unachtsamkeit in der Defensive für das dritte Gegentor am Hamburger Königskinderweg – Aurel Loubongo M´Boungou traf in der 84. Minute. Nach dem Spiel zollte FCP-Trainer Timo Schultz der Zeiss-Elf Respekt und sprach von „einer Mannschaft, die eine fast perfekt geordnete und disziplinierte Defensivarbeit geleistet und trotzdem durch ihr variables Offensivspiel sehr gefährlich“ gewesen sei. Schultz: „Jena wird, wenn sie so weiterspielen, sicher die Klasse halten!“
Das lässt die Hoffnungen bei Spielern und Trainern wachsen. „Und daür werden wir weiter arbeiten“, sagte Verhoene zuversichtlich.

Das Duell der beiden Jenaer Tabellennachbarn zwischen dem Niendorfer TSV und dem TSV Havelse gewannen Niendorf mit 3:0. Die Hamburger Stadtteil-Kicker bauten damit ein dünnes Punktepolster auf die Abstiegsränge auf.

Der Blick in die Tabelle:
1. VfL Wolfsburg (22 Spiele, 55 Punkte, 70:26 Tore)
2. FC St. Pauli (22, 52, 45:22)

10. 1. FC Union Berlin (22, 19, 30:42)
11. Niendorfer TSV (22, 15, 22:58)
12. TSV Havelse (21, 12, 14:55)
13. FC Carl Zeiss Jena (22, 12, 17:64)
14. VfL Osnabrück (22, 6, 12:55).
[Die Ränge 12 – 14 sind Abstiegsplätze]

U17
Beim SV Babelsberg 03 gewann der FC Carl Zeiss Jena mit 0:3. „Es war das erwartet harte Stück Arbeit“, sagte Trainer Daniel Wölfel über das Spiel beim Tabellenletzten, der auf schlechtem Platz über weite Strecken mit zehn Spielern in der eigenen Hälfte verteidigte. „Wir brauchten Geduld, mussten das Tempo hochhalten“, sagte Wölfel. Die Jenaer fuhren viele Angriffe, wählten auf den letzten 30 Metern vor dem Tor aber oft die falschen Mittel. Der Führungstreffer fiel in der 36. Spielminute: Patrick Scheder setzte sich gegen drei Babelsberger durch, legte quer auf Max Grimm, der den Ball nur noch einschieben musste. Pause. „Nach dem Seitenwechsel wollten wir schnell das zweite Tor machen“, sagte Wölfel. Das gelang: In der 51. Minute setzte sich Patrick Scheder erneut gut durch und traf diesmal selbst. Im weiteren Spielverlauf fehlte dem FCC jedoch die Zielstrebigkeit. Vergebene Querpässe, die ihre Ziele nicht erreichten, oder der Pfosten standen weiteren Treffen zunächst im Wege. In diese Phase kamen die Gastgeber zu ihrer einzigen Torchance, die Torhüter Kevin Kratzsch aber souverän parierte. In der Schlussminute setzte schließlich Karim Attabi nach guter Vorarbeit Max Grimm in Szene, der mit seinem zweiten Tor den Endstand herstellte. Daniel Wölfel: „Es war kein schönes Spiel, sondern ein Arbeitssieg. Wir haben die Pflichtaufgabe erfüllt!“

Der Blick in die Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena (21 Spiele, 50 Punkte, 54:19 Tore)
2. Hallescher FC (20, 43, 39:18)

14. SV Babelsberg 03 (20, 4, 6:60).

U16
Ein Dutzend Tore erzielte der FC Carl Zeiss Jena beim Gastspiel bei der BSG Wismut Gera. Die Gastgeber trafen nicht. „Wir haben gegen einen in allen Belangen unterlegenen Gegner ein standesgemäßes Ergebnis eingefahren“, sagte Trainer Sven Harnisch ernüchtert. Die Aussagekraft des Resultats sei gering.

Die FCC-Torschützen: Florian Nieswandt (24./34./56. und 61. Minute), Marc Reimann (27.), Nick Poser (28./40./49.), Azad Kacar (37./53./65.) und Milan Dörr (73.).

Der Blick in die Tabelle:
1. JFC Gera (18 Spiele, 49 Punkte, 86:15 Tore)
2. SC 1903 Weimar (17, 40, 69:25)
3. FC Carl Zeiss Jena (17, 37, 88:16)
4. SV Blau-Weiß 90 Neustadt/Orla (17, 37, 57:28)

9. BSG Wismut Gera (18, 12, 31:102).

U15
Beim JFV 1. FC Süd 012 Eichsfeld gewann der FC Carl Zeiss Jena mit 0:3. Bereits in der 4. Spielminute traf Milan Dörr zur Führung; kurz vor der Pause erzielte Justin Smyla das Tor zum 0:2. In der zweiten Halbzeit traf abermals Justin Smyla (57.) zum Endstand. „Es war ein verdienter Sieg – ein Pflichtsieg“, sagte Trainer Jörg Fleischer. Unebenheiten im Platz verlangten von den Jenaern hohe Konzentration, insbesondere beim ersten Kontakt. Die Gastgeber hielten über die gesamte Spieldauer gut mit und kamen in der ersten Halbzeit zu ein, zwei Kontermöglichkeiten. „Da haben wir in der Abwehr nicht aufgepasst und die langen Bälle schlecht verteidigt – das gilt es zu verbessern“, sagte der Trainer, der diesmal besonders die Leistung von Justin Smyla hervorhob. „Er hat ununterbrochen geackert, war vorn und hinten zu sehen“, lobte Jörg Fleischer.

Der Blick in die Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena (18 Spiele, 54 Punkte, 143:5 Tore)
2. JFV Eichsfeld Mitte (17, 43, 77:27)

9. JFV 1. FC Süd 012 Eichsfeld

U14
Im Ernst-Abbe-Sportfeld trennten sich der FC Carl Zeiss Jena und der JFC Gera beim Verfolger-Duell der C-Junioren-Verbandsliga Staffel 1 – Zweiter gegen Dritter – 3:3-Unentschieden. Dabei gerieten die Gastgeber früh in Rückstand: In der 6. Spielminute traf Gera nach einem Fehler im Jenaer Spielaufbau zur Führung. „Bedingt durch eine kleine Systemumstellung, von der wir uns taktische Vorteile erhofft hatten, haben wir noch ein bisschen unsere Ordnung gesucht“, berichtete Trainer Alexander Sattler. Im weiteren Verlauf des Spiels kamen ebendiese erhofften Vorteile auch tatsächlich voll zur Geltung; insbesondere über die Außenbahnen. Bloß fehlten der Mannschaft aufgrund mehrere Ausfälle ausgerechnet auf diesen Positionen die Stammspieler. „Wir haben das dennoch sehr ordentlich gemacht, sind durch unser gutes Passspiel immer über die erste Pressinglinie des Gegners gekommen“, sagte Sattler, dessen Mannschaft in der Vorwärtsbewegung gegen den kompakt stehenden und auch defensiv starken Gegner zunehmend gefährlicher wurde. In der 27. Minute erzielte Maxim Bevz den ersehnten Ausgleichstreffer für den FCC. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel ging Gera erneut in Führung. Doch auch vom zweiten frühen Rückschlag ließen sich die Jenaer nicht unterkriegen. „Sie haben das gut aufgenommen, haben den Ball direkt danach wieder gut laufen lassen“, sagte Alexander Sattler anerkennend. Und wieder erzielte Maxim Bevz (54.) den Ausgleich – 2:2. In der 65. Minute konnte Gera zwar ein letztes Mal in Führung gehen. Doch im direkten Gegenzug verwandelte Jeremy Meinhardt einen Elfmeter zum Endstand. In der Schlussphase spielten die Blau-Gelb-Weißen mutig nach vorn, starteten noch ein paar gelungene Aktionen, erzielten aber keinen weiteren Treffer. „Ein leistungsgerechtes Unentschieden, weil wir ein paar Fehler zu viel gemacht haben“, resümierte Sattler. Im Grunde habe die Partie viel geboten, war zudem emotional – von innen und außen. „Ich muss meiner Mannschaft ein Lob aussprechen: Sie hat sich nach den Rückständen nie aufgegeben und wollte das 4:3 letztlich doch mehr“, sagte der Trainer am Ende einer anstrengend und kräftezehrenden Woche, in der die Jenaer vier Spiele innerhalb von sechs Tagen – zweimal in der Liga und zweimal mit der Thüringer Verbandsauswahl gegen Berlin – absolvierten. Alexander Sattler: „Kompliment!“

Der Blick in die Tabelle:
1. FC Rot-Weiß Erfurt (18 Spiele, 51 Punkte, 148:9 Tore)
2. FC Carl Zeiss Jena (18, 43, 143:23)
3. JFC Gera (18, 42, 71:16)
4. ZFC Meuselwitz (18, 69:44, 39).

U13
Beim Leistungsvergleichs-Turnier in Magdeburg traf der FC Carl Zeiss Jena auf den gastgebenden 1. FC Magdeburg und auf RasenBallsport Leipzig. Auf Großfeld spielten die Mannschaft im Modus Jeder-gegen-Jeden über jeweils 25 Minuten mit Hin- und Rückrunde. Das erste Duell verlor Jena gegen Leipzig mit 0:1. Nachdem die Sachsen durch eine Standard-Situation in Führung gegangen waren, kamen die Blau-Gelb-Weißen zwar besser ins Spiel hinein, schafften es aber nicht mehr, das Ergebnis zu korrigieren. Ähnlich das erste Duell mit Magdeburg: Nach einem kleinen Abwehrfehler erzielten die Gastgeber das Führungstor; die Jenaer nutzen indes keine ihrer „sehr vielen“ hochkarätigen Chancen. Zum Auftakt der Rückrunde verbuchte der FCC einen 1:0-Sieg gegen RB. „Das war ein sehr gute Leistung von uns. Jeder wollte gewinnen“, sagte Trainer Marcel Waldau, der sich freute, dass alle seine Spieler ans eigene Maximum gegangen seien. Gar mit 4:0 schlug Jena mit einer sehr überzeugenden Leistung im Rückspiel den FCM. „Das war ein sehr guter Leistungsvergleich, der uns gezeigt hat, dass wir uns weiterentwickelt haben und dass wir auf einem guten Weg sind“, sagte Waldau stolz. Trotzdem gebe es noch weitere Reserven, aber: „Für die nächsten Leistungsvergleiche, die da kommen, sind wir gewappnet!“

U11
Ein 17:3-Kantersieg gelang den älteren E-Junioren des FC Carl Zeiss Jena in der D-Junioren-Kreisoberliga im Oberaue-Derby gegen den SV Schott Jena II. „Wir waren von der ersten Minute an hellwach. Die Mannschaft war perfekt eingestellt und setzte das auf dem Platz optimal um“, sagte Trainer Dustin Simon stolz. In der Anfangsviertelstunde rollten die Angriff beinahe im Sekundentakt auf das Schott-Tor zu. Zeiss wollte vor dem Tor effektiver agieren, was zur Freude der Trainer auch gelang. Ärgerlich seien lediglich die drei vermeidbaren Gegentore gewesen. „Wir waren in den Situationen nicht clever genug“, resümierte Dustin Simon.

Die Torschützen unseres FCC: Finn Ruppe (2./20./23.), Ben Modzelewski (3.), Philipp Peter (5.), Mattheo Felkel (20./24./27.), Lilith Unger (27.), Luke Frießleben (33./46.), Maximilian Koch (33./60.), Jan Dominnik (55.) und Arian Kämmerle (57.) sowie Eigentore Schott (41./58.).

Der Blick in die Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena (16 Spiele, 45 Punkte, 107:27 Tore)
2. JFC Saale-Orla (16, 28, 44:36)

5. SV Schott Jena II (16, 24, 65:88).

Den Leistungsvergleich mit dem 1. FC Lok Leipzig gewann der FC Carl Zeiss Jena im Ernst-Abbe-Sportfeld mit 7:4. Die Partie fand im Rahmen der internen Talenteliga der Leistungszentren von Lok, Zeiss, Fortuna Chemnitz, Zwickau, Auerbach und Aue statt. Gespielt wurde über dreimal 25 Minuten.
Die schnellen Angreifer und die kompakte Abwehr der Leipziger bereiteten den Jenaern zunächst erhebliche Probleme. „Zwar waren wir die spielerisch bessere Mannschaft, aber im letzten Drittel zu statisch, zu wenig kreativ und überhastet“, sagte Trainer Dustin Simon. Lok konterte Zeiss mehrmals clever aus und führte zwischenzeitlich mit 1:3. Dann aber zeigte die Mannschaft eine Reaktion und kam merklich besser in das Spiel hinein. Mehr als zehn Minuten „Vollgasfußball“ stellte wiederum die Gäste vor Probleme und führte alsbald zum zwischenzeitlichen Ausgleich – 4:4. „Am Ende ließen wir nicht mehr locker, wollten unbedingt das entscheidende Tor machen“, sagte Dustin Simon. Drei weitere Treffer stellten den Endstand her. Der FC Carl Zeiss Jena bleibt in der „Leistungszentren-Talenteliga“ damit weiterhin ungeschlagen. Die Jenaer Torschützen: Luke Frießleben (2), Max Koch, Tristan Teuber, Lilith Unger, Ben Modzelewski und Perspektivspieler Linus Senf (je 1).

Am 1. April absolvierte die U11 eine Trainingseinheit mit John Kallenbach, dem mehrfachen Europa- und Weltmeister im Kickboxen. „Die Kinder waren mit großer Begeisterung bei der Sache“, berichtete Mannschaftsleiter Manfred Wimmer. Und das habe neben den Trainern, auch John beeindruckt. Zum Abschluss schrieb Kallenbach fleißig Autogramme. „Ein gelungenes Event“, sagte Wimmer froh.

Nach einem gelungenen Leistungsvergleich stellten sich die U11-Mannschaften von Jena und Lok Leipzig zum gemeinsamen Foto auf.

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