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FCC auch von Preußen nicht zu stoppen

12.04.2026

Im Premierenspiel einer Zeiss-Elf im Berliner Preussenstadion setzte sich die Mannschaft von FCC-Trainer Volkan Uluc mit 2:0 (1:0) durch und holte damit den fünften Sieg binnen 14 Tagen.

Zwei Wochen ist es her, dass unser FCC in einem denkwürdigen Pokalderby RWE das Nachsehen gab - ein Spiel, das sich in Herz und Erinnerung eines jeden Zeiss-Fans eingeprägt hat und nicht nur eine emotionale Trendwende einläutete. Mit dem heutigen Auswärtsspiel beim BFC Preussen gelang unserem FCC seitdem binnen 14 Tagen der fünfte Sieg in Folge. Und er war absolut verdient - und gleichzeitig das Ergebnis eines harten Stücks Arbeit, auf das bereits vor dem Spiel Jenas Trainer Volkan Uluc eindringich hinwies. Es war ein Kampfspiel auf extrem schweren - weil hartem und unebenem - Geläuf, in dem es viele Zweikämpfe und Kopfballduelle gab, ein Spiel, in dem sich beide Teams nichts schenkten.

Jenas Trainer musste auf die wegen eines Infekts angeschlagenen Jannes Werner und Paul Krämer verzichten und nahm gegenüber dem Spiel gegen den FSV Zwickau auf drei Positionen Veränderungen vor. Malik Talabidi kehrte nach abgesessener Gelbsperre wieder zurück und spielte auf der ihm angestammten Linksverteidigerposition. Maxim Hessel und Sören Reddemann agerten im Defensivzentrum. Mannschaftskapitän Nils Butzen, der sein 100. Pflichtspiel im Zeiss-Dress absolvierte, komplettierte die Viererkette auf der Rechtsverteidigerposition. Davor spielten Maurice Hehne und Moritz Fritz auf der Doppelsechs, Amar Suljic auf der "Acht" und Nicolas Wähling sowie Kevin Lanford beackerten die offensiven Außenbahnen. Emeka Oduah, der gegen Zwickau gleich drei Mal traf, bildete Jenas einzige nominelle Spitze.

Der FCC begann kontrolliert, überließ den Preußen das Spielgerät und setzte auf Umschaltmomente. Es dauerte eine gute Viertelstunde, da zappelte das Berliner Netz zum ersten Mal. Nach einem sehenswerten Doppelpass mit Emeka Oduah sorgte Malik Talabidi mit einem überlegten Flachschuss ins rechte Eck für das 1:0 (18.). Zuvor wurde der BFC Preussen gefährlich, als ein Freistoß aus gut 35 Metern von Philip Fontein der starke Marius Liesegang im FCC-Tor im Nachfassen entschärfte (11.). Es sollte im Grunde die einzige Chance der Gastgeber im ersten Durchgang sein, den der FCC klar dominierte und durchaus auch hätte deutlicher gestalten können. So ging es mit der verdienten - aber eben auch knappen - Jenaer Führung in die Halbzeitpause.

Aua dieser kamen beide Teams zunächst personell unverändert und zudem schwungvoll. Erst scheiterte Amar Suljic an BFC-Schlussmann Karl Albers (47.), dann wurde ein Kopfball von Maurice Hehne gerade noch auf der Linie geklärt (51.). Doch dann kam die Zeit des BFC Preussen, der fortan seine stärkste Phase hatte. Doch der FCC verteidigte sowohl vier Ecken binnen weniger Minuten als auch zwei Chancen von Maric und Fontein (55./60.), weil FCC-Keeper Marius Liesegang auf dem Posten war! Es war eine Phase, in der der BFC dem Ausgleich näher schien als der FCC dem 2:0. Doch genau dieses sollte fallen. In der 77. Minute bediente der gerade eingewechselte Manassé Eshele mustergültig mit einem gut temperierten Ball in die Tiefe den ebenfalls kurz zuvor ins Spiel gekommenen Alexander Prokopenko, der den Ball aus zehn Metern überlegt zum 2:0 einschob - die Vorentscheidung. In der Folgezeit brachte der FCC diesen Vorsprung souverän über die Zeit und durfte sich nach 90 intensiven Minuten über einen verdienten Dreier im Preussenstadion freuen.

Stimmen nach dem Spiel

Spielstatistik

Mannschaftsaufstellungen:
Preussen: Albers - Meyer, Sommerfeld, Stein, Maric (ab 61. Butkovic), Hoch, Brandt (ab 61. Ramadan), Fontein, Schröder, Dikarev, Kühn 
FCC: Liesegang - Talabidi, Reddemann, Hessel, Hehne, Wähling (ab 64. Burmeister), Fritz (ab 81. Kratzenberg), Butzen, Lankford (ab 81. Weihrauch), Suljic (ab 73. Eshele), Oduah (ab 64. Prokopenko) 

Tore: 
0:1 Talabidi (18.)
0:2 Prokopenko (77.) 

Zuschauer: 
1.009 

Gelb: 
Maric, Sommerfeld (BFC)

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