FCC auswärts beim Spitzenreiter in der Wedau

02.06.2020

Am Mittwochabend (3. Juni) geht es für unseren FCC in Duisburg beim Tabellenführer MSV weiter. Anstoß auf dem Gelände des ehemaligen Wedau-Stadions ist 19 Uhr.

Viel Zeit blieb dem FCC nach der 0:1-Niederlage in Würzburg gegen den Chemnitzer FC nicht, um Wunden zu lecken. Nach einer kurzen Nacht standen am Pfingstmontag Auslaufen und Spielersatztraining in Gruppen auf dem Plan, bevor es am heutigen Dienstag nach erfolgter Corona-Testung am Vormittag mit zwei Bussen Richtung Westen ging. In Duisburg steht dann für die Mannschaft von Teamchef René Klingbeil das Abschlusstraining an, bevor am Mittwochabend um 19 Uhr die Partie des 29. Drittligaspieltags in der leeren Weite der 30.000 Zuschauer fassenden Schau-ins-Land-Arena angepfiffen wird.

Dann treffen zwei Vereine aufeinander, die eher selten die Klingen kreuzten. Gerade einmal zwölf gemeinsame Begegnungen haben beide Traditonsclubs in ihrer langen Geschichte absolviert - darunter im Europapokal (1978) und mehrfach im DFB-Pokal. Zwar absolvierte der FCC in der vergangenen Saison ein Ligaspiel in Duisburg, traf dort aber auf den heimatlosen KFC Uerdingen. Am Mittwochabend wird es somit das erste Pflichtspiel beider Teams auf Duisburger Boden seit fast 14 Jahren geben - damals noch unter dem Dach der 2. Bundesliga. Davon ist der FCC meilenweit entfernt, während sich die Meidericher als Tabellenführer der 3. Liga anschicken, auch nächstes Jahr wieder als Zweitligist stattzufinden. Auch wenn es hier am Sonntag einen Dämpfer gab, als sich die Zebras nach 2:0-Führung am Ende doch noch den Münchner Löwen mit 2:3 geschlagen geben mussten. MSV-Coach Torsten Lieberknecht auf der Homepage der Duisburger: „Für uns war es so, dass wir nach dem 2:0 zu viele unruhige Situationen hergestellt haben. Wir haben zu viele Bälle zu schnell weggespielt, hatten keine Struktur mehr mit Ball, was uns eigentlich auszeichnet. Dann hatten wir viele Kontersituationen, die wir nicht sauber ausspielen. Dann der zweite Gegentreffer und die zweite Luft der Sechziger. Bei den ersten beiden Gegentoren begleiten wir den Spieler nur, gehen nicht in den Zweikampf. Beim dritten Tor verlieren wir den Ball im Aufbauspiel. Da muss die Mannschaft viel reifer solch ein Spiel beenden. Auch wenn wir die eine oder andere Chance hatten, das Spiel auszugleichen – ich denke an die Situation von Vincent Vermeij – sind wir heute schwer enttäuscht. Aber: In dieser Situation haben wir die Chance, gleich am Mittwoch eine Antwort zu finden.“

Es ist also davon auszugehen, dass es der FCC mit einer gleichermaßen spielstarken wie motivierten Duisburger Mannschaft zu tun bekommen wird. Das weiß auch Teamchef René Klingbeil: "Wir können davon ausgehen, dass sich der MSV gegen uns richtig was vorgenommen hat und uns entsprechend angehen wird, um auch wieder Ruhe ins eigene Umfeld zu bekommen."

Angesprochen auf die Mannschaft, die "Klinge" am Mittwochabend aufs Feld schicken wird, ließ Jenas Teamchef durchblicken, dass er mit der Defensivleistung gegen den CFC über weite Strecken durchaus zufrieden war. "Aber am Ende müssen wir jetzt in die Mannschaft reinhorchen und dann die richtige Entscheidung treffen." Entschieden werden muss zudem, wer in den 18er Kader rutschen wird. Denn gestartet ist man in Jena mit 19 Spielern. Für den verletzten Matthias Kühne (Rückenprobleme) und Max Gottwald, der sein Abitur schreibt, sind René Eckardt, Kilian Pagliuca und Marian Sarr nach Duisburg gefahren. 

 

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