FCC behält im Test gegen den SC 1903 Weimar mit 5:0 die Oberhand

26.07.2020

Der FC Carl Zeiss Jena konnte sich im ersten Test der Saisonvorbereitung gegen den Landesligisten SC 1903 Weimar am Ende deutlich mit 5:0 (1:0) durchsetzen.

Dabei ging der FCC speziell in der ersten Halbzeit etwas fahrlässig mit der Fülle gut herausgespielter Chancen um und hätte durchaus dafür sorgen können, das Resultat um einiges deutlicher gestalten zu können. An der drückenden Überlegenheit der Zeiss-Elf über die gesamten 90 Minuten des Spiels änderte dies aber nichts. Jena war von Beginn an Chef im eigenen Ring und ging nach einer Viertelstunde folgerichtig mit 1:0 in Führung, als die von René Lange geschlagene Ecke Niklas Jahn fand, der mit links trocken ins lange Eck zum überfälligen 1:0 für den FC Carl Zeiss Jena einschoss (15.). Es folgte eine Fülle teils hochkarätiger Chancen, die jedoch allesamt ungenutzt blieben, so dass es mit dem für die im Wortsinne chancenlosen Weimarer schmeichelhaftem Zwischenergebnis in die Halbzeitpause ging.

FCC-Trainer Dirk Kunert nutzte die Pause, um auf fünf Positionen zu wechseln und gab hierbei einigen Spielern aus der U21 und U19 des FCC die Chance, sich zu zeigen. Das 2:0 indes erzielte mit Maximilian Rohr einer der Arrivierteren. Der ins Spiel gekommene U21-Spieler Amesse brachte von der rechten Seite den Eckball in den Strafraum, dieser wurde verlängert zum langen Pfosten, wo Rohr mit dem rechten Fuß aus Nahdistanz keine Mühe hatte (53.). Nur eine Minute später zappelte erneut das Netz der Weimarer. Dieses Mal war es Vasileios Dedidis, der nach Vorarbeit von Niclas Fiedler auf 3:0 erhöhte. Nach einer knappen Stunde Spielzeit stellte Justin Schau, der gemeinsam mit Maximilian Rohr als einziger Spieler 90 Minuten durchspielte, auf 4:0. Er nutzte eine Unsicherheit des vielbeschäftigten Weimarer Schlussmanns Feuerstein aus Nahdistanz, um zu erhöhen (59.). Den Endstand stellte Maximilian Schlegel her, der trocken aus etwa 14 Metern abzog und zum 5:0 traf (88.).

Eine Schrecksekunde gab es in der ersten Halbzeit, als Neuzugang Matti Langer unglücklich auf den Rücken fiel und sich verletzte. Er musste das Spielfeld verlassen und wird sich am Montag eingehenden Untersuchungen unterziehen, um schwerere Verletzungen auszuschließen. Beim FCC hofft man, dass Matti Langer mit einer Rippenprellung und damit vergleichsweise glimpflich davonkommt. Gewissheit jedoch wird es erst am Montag geben. Dann begibt sich der FCC übrigens in ein einwöchiges Traininglager ins thüringische Bad Blankenburg, wo am Mittwoch (Anstoß unter Ausschluss der Öffentlichkeit ist 18 Uhr) mit dem Vergleich gegen den FC Eintracht Bamberg der nächste Test ansteht. 

FCC-Trainer Dirk Kunert: "Wir haben am heutigen Vormittag nochmals trainiert, sind voll im Trainingsbetrieb, haben jede Menge Einheiten in den Beinen. Da war es wichtig, dass die Jungs sich bewegen, zum Einsatz kommen - dass da noch nicht alles nach Plan läuft, ist völlig okay. Ich denke, wenn wir in der ersten Halbzeit die ersten Riesenchancen auch in Tore ummünzen, dann wird es ein hohes Ergebnis. Aber wir haben sie nicht genutzt, haben ein paar einfache Fehler gemacht. Aber unter dem Strich bin ich sehr zufrieden."


Statistik

Mannschaftsaufstellungen

FCC: Niemann (46. Sedlak) - Lange (46. Schlange), Rohr, Grösch (60. Neca), Voufack (60. Heublein) - Schau, Langer (32. Dedidis) - Verkamp (46. Amesse), Eckardt (60. Jobst), Jahn (46. Fiedler) - Bock (46. Winkler)

Weimar (Startaufstellung): Feuerstein - Stan-Cotti, Sachs, Rammelt, Pabst, Albrecht, Calenius, Runge, Hausdörfer, Schlönvoigt, Wandhauer

Tore:

1:0 Jahn (15.)
2:0 Rohr (53.)
3:0 Schau (54.)
4:0 Dedidis (59.)
5:0 Schlegel (88.)

 

 

 

 

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