FCC empfängt Herthas Amateure

04.09.2020

Am Samstag (5. September, 14 Uhr) geht es zum Abschluss dieser bereits zweiten englischen Woche gegen Hertha BSC II um Regionalligapunkte.

Und dass der FCC nach teils guten Auftritten, aber gemessen am Aufwand nur mäßiger Ausbeute am Samstag derer drei im Paradies behalten möchte, daran lässt FCC-Trainer Dirk Kunert keinen Zweifel. Aber Kunert, lange Zeit selbst Herthaner, warnt auch davor, die unter der Woche doch recht deutliche 2:5 Schlappe gegen den Berliner AK als Maßstab zu nehmen. "Ich habe das Spiel gesehen und weiß, dass die Partie auch ganz anders hätte ausgehen können, wenn Hertha ihre Chancen genutzt hätte. Wir bekommen es am Samstag mit einer Mannschaft zu tun,die nach vorn unheimliche Qualität hat und über die schnellen Außen immer gefährlich nach vorn spielt. Da müssen wir sehr kompakt sein." 

Oft werden 2. Mannschaften als "Wundertüten" bezeichnet. Dem pflicht Dirk Kunert personell bei, "aber fußballerisch ist dafür immer klar, dass sie sehr schnell, torgefährlich und natürlich technisch stark sind."  

Bisher haben die von Andreas "Zecke" Neuendorf trainierten Hertha-Amateure, die freilich alles andere als das und ambitioniert genug sind, auch höhere Weihen anzunehmen, einen ordentlichen Saisonstart gespielt und sieben Punkte auf der Habenseite. So gab es gleich zu Beginn zwei Siege gegen Lok und den BFC, dann ein Remis bei Chemie Leipzig, bevor es dann am Mittwochabend einen Dämpfer gegen den Ex-Club des Jenaer Trainers, den Berliner AK, gab. 

Personell wird sich im Kader des FCC am Samstag nur wenig ändern können. Zwar hofft Dirk Kunert auf die Rückkehr von Matti Langer, machte aber ein dickes Fragezeichen hinter seinem Einsatz. Das gilt auch bei Pasqual Verkamp. "Er musste eine Klausur schreiben, war deshalb unterwegs. Wir müssen zum Abschlusstraining schauen, wie er sich fühlt." In jedem Falle fehlen werden weiter Can Düzel, Thomas Steinherr und Eric Voufack. Eine Option für Samstag ist auch Maximilian Rohr, der zuletzt beim BFC Dynamo gefehlt hat. So oder so spürt man Trainer Dirk Kunert an, dass er sich auf einen normalen Wochenrhythmus freut, in dem er gezielt mit der Mannschaft arbeiten kann "und vielleicht auch den einen oder anderen Rückkehrer" haben wird. Doch zuvor gelte es, sich am Samstag durch das Spiel gegen Hertha zu kämpfen, "und den Fans, die uns in den bisherigen Spielen sehr gut unterstützt haben, endlich einen Sieg zu schenken, der auch für den kopf der Spieler ungemein wichtig wäre".

Das Spiel, zu dem analog zum Spiel gegen Lok wieder 1.265 Zuschauer zugelassen sind, wird vom MDR sowohl im TV als auch in kompletter Länge als Livestream angeboten. Der FCC wird für die Fans mit dem Liveticker und FCC-Radio berichten.

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