FCC erwartet Rote Teufel zum "Heimspiel" auf dem Betze

04.06.2020

Wenn am Sonntag (7. Juni, 14 Uhr) das Heimspiel unseres FCC gegen den 1. FC Kaiserslautern angepfiffen wird, wird das heimatliche Paradies in Rot und Weiß getaucht sein. Denn gespielt wird nicht im Paradies sondern bei den Roten Teufeln im Fritz-Walter-Stadion auf dem Lauterer Betzenberg.

Nötig wurde der neuerliche Umzug  der Blaugelbweißen durch die aktuelle Verfügungslage in Thüringen und Jena, die die Ausübung von Profisport - das gilt für Mannschaftstraining und Spielbetrieb gleichermaßen - untersagt. Somit wurde mit Verweis auf die in Corona-Zeiten geänderte Spielordnung vom DFB der Heimrechttausch vollzogen, weshalb sich der FCC und mit ihm dessen Mannschaft und Trainer- wie Betreuerteam erneut auf den Weg in die Fremde begeben muss. An ein normales Training ist in diesen Tagen also nicht zu denken - und das ganz unabhängig von irgendwelchen Verfügungslagen. Der Rhythmus des FCC heißt Autobahn-Spiel- Autobahn-Regeneration-Autobahn.

Entsprechend groß ist der organisatorische Aufwand finanzieller wie personeller Art, die Team und Mitarbeiter des FCC an die Grenzen zwingt. Dennoch bleibt die klare Haltung, die Teamchef René Klingbeil formuliert hat: "Wir nehmen den Irrsinn an."

Dabei besteht die Hauptaufgabe des Trainerteams vor allem in der Belastungssteuerung und der damit verbundenen Kaderzusammenstellung für die dicht an dicht folgenden Spiele. "Wir haben jetzt am Freitag Gruppentraining, werden dann entscheiden, ob wir früh am Samstag nach Kaiserslautern fahren, um dort noch ein Abschlusstraining zu absolvieren, oder ob wir dies in Jena machen und dann später Richtung Pfalz starten. Ich muss in die Mannschaft hineinhorchen und dann das Gefühl entwickeln, wen ich in den 18er Kader nehme."

Immerhin gibt es positive Signale bei Patrick Schorr, Daniel Stanese, Manuel Maranda und Dominic Volkmer, die auf eine baldige Rückkehr in René Klingbeils Rotation hoffen lassen. Gute Nachrichten gibt es auch bei Eroll Zejnullahu, der am Freitag wieder ins Gruppentraining eingestiegen ist. Verzichten muss der FCC am Sonntag definitiv auf die angeschlagenen Dominick Bock und Niklas Jahn sowie den im Aufbautraining befindlichen Ole Käuper.

 

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