FCC vor schwerer Pokalaufgabe in Nordhausen

16.04.2019

Am Mittwochabend wartet auf unseren FC Carl Zeiss Jena im Halbfinalspiel des Köstritzer Thüringenpokals der Regionalligist FSV Wacker 90 Nordhausen. Anstoß im Albert-Kuntz-Sportpark ist 19 Uhr.

Auf 3.000 Zuschauer hofft der gastgebende FSV Wacker 90 am Mittwochabend, was bei einem Zuschauerschnitt von etwa 1.000 Fans je Ligaheimspiel nochmals deutlich macht, welche Bedeutung das Spiel für die Nordhäuser hat. Neben dem sportlichen Wert, den der Einzug ins Landespokalfinale und die damit verbundene Aussicht auf die Teilnahme im DFB-Pokal mit sich bringen, treibt Nordhausen seit Jahren das Projekt um, sich im Konzert der großen Thüringer Fußballvereine entsprechendes Profil zu erarbeiten. Für dieses Projekt wurde und wird in Nordhausen viel aufgewendet, was nicht zuletzt Verdienst des Präsidenten Nico Kleofas ist.

So ist die Mannschaft von Wacker gespickt mit erfahrenen Fußballern, die oftmals schon in höheren Ligen ihr Können unter Beweis stellten. Das große Ziel 3. Liga jedoch wurde Jahr für Jahr zumeist recht früh im Saisonverlauf aus den Augen verloren. So auch in der aktuellen Spielzeit, in der sich Nordhausen in der Regionalliga Nordost derzeit auf Tabellenrang 4 wiederfindet - zu wenig gemessen an den hohen Ansprüchen von Wacker. Doch am Mittwochabend spielt die Liga sowohl für Wacker als auch den FCC keine Rolle. Zeiss-Trainer Lukas Kwasniok: "Es gibt keinen Favoriten. Beide wollen das Spiel gewinnen und ins Pokalfinale einziehen."  Das Finale des Landespokals wird am 25. Mai im Rahmen des „Finaltages der Amateure“ im Erfurter Steigerwaldstadion ausgetragen. Im zweiten Halbfinale stehen sich am Ostersamstag der Landesklassenvertreter SV Blau-Weiß Büßleben 04 und der Landesligist FSV Preußen Bad Langensalza gegenüber. Mit einem Sieg in Nordhausen würde unser FCC dem Ziel der erneuten Teilnahme am lukrativen DFB-Pokal damit einen großen Schritt näherkommen. Nordhausens letzter Pokalsieg liegt bereits 22 Jahre zurück. Angesprochen darauf, ob das Pokalspiel womöglich für den FCC "zur Unzeit" käme, erwiderte Lukas Kwasniok. "Wir spielen lieber Fußball, als zu trainieren. Wir wollen das Spiel gewinnen und damit auch im Flow für die Liga bleiben. Für den Verein ist der Pokalsieg aus finanzieller Sicht sehr wichtig. Unser Ziel ist es, sowohl den Klassenerhalt zu schaffen als auch den Pokalsieg einzufahren."

Mit Blick auf das am Samstag anstehende Ligaspiel gegen das Spitzenteam vom SV Wehen Wiesbaden ließ FCC-Trainer Lukas Kwasniok durchblicken, in Nordhausen auf der einen oder anderen Position zu rotieren. Hinzu kommt, dass mit Phillip Tietz und Dominic Volkmer zwei Spieler angeschlagen sind. Hinter ihren Einsätzen stehen für Mittwoch noch Fragezeichen. Definitiv nicht spielen können wird Dominik Bock, der jedoch nach überstandenem Infekt für Samstag wieder eine Option sein könnte. Gute Nachrichten gibt es von Julian Günther-Schmidt. Er ist seit Montag wieder in Jena, wo er mit dem Athletik-Trainer Max Habereder ein individuelles Programm absolviert mit dem Ziel, "bald die ersten Einheiten mit der Mannschaft machen zu können."  

Tickets für das Pokalhalbfinale, das vom MDR als Livestream angeboten wird, gibt es noch in ausreichendem Maße an den Abendkassen. 
 

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