FCC will bei favorisierten Hallensern Zählbares mitnehmen

31.01.2019

"Ich bin überzeugt davon, dass wir in Halle mehr als nur einen Punkt holen können", gab sich FCC-Trainer Lukas Kwasniok auf der donnerstägigen Pressekonferenz vorm Spiel durchaus selbstbewusst.

Wobei die Betonung auf "können" lag. Denn dafür muss beim FCC alles passen, und alle Spieler müssen über 90 Minuten an ihre Leistungsgrenze gehen. Dann wäre auch etwas möglich "bei einem starken Gegner, der selbstbewusst auftreten und mit dem Publikum im Rücken versuchen wird, uns früh anzulaufen, um uns zu Fehlern zu zwingen. Und dann braucht es einen guten Plan."

Wie genau dieser für Samstag aussieht, wollte sich Jenas Trainer am Donnerstag freilich nicht entlocken lassen. Dafür war er voll des Lobes für die Spielstärke des aktuellen Tabellendritten saaleabwärts. "Der HFC hat eine klare Spielidee, bei der die Handschrift des Trainers deutlich zu erkennen ist. Diese setzen sie sehr gut um und treten zudem mannschaftlich sehr geschlossen auf."

Darin sieht auch Florian Brügmann, einst selbst in Diensten des HFC, für das eigene Team den Schlüssel zum Erfolg. "Wir wollen den Aufwärtstrend der letzten drei Spiele auch in Halle fortsetzen. Und dazu gehört vor allen Dingen, die zuletzt geleistete Defensivarbeit auch in Halle auf den Platz zu bringen."

Um diesen herum erwarten die Verantwortlichen des HFC trotz der MDR-Liveübertragung (Anstoß 14.03 Uhr) 9.000 bis 10.000 Zuschauer. Einen Anteil an dieser stattlichen Kulisse werden auch die reisefreudigen Jenaer Schlachtenbummler haben. Sie werden mit mehr als 1.000 Zeiss-Fans eine stimmgewaltige Unterstützung liefern und für ihren FCC im Stadion vor Ort sein. Gute Nachrichten gibt es übrigens für kurzentschlossene Zeiss-Fans, die noch kein Ticket für das 80. Saaleduell haben: So wird es an den Tageskassen noch Tickets für Zeiss-Fans geben, so dass sich die Zeiss-Elf berechtigte Hoffnungen auf einen mit 1.200 Jena-Fans ausverkauften Gästeblock machen darf.

Sorgenfalten zeichneten sich bei Lukas Kwasniok bei der Frage nach dem Gesundheitszustand von Julian Günther-Schmidt ab, der an Leistenproblemen laboriert. Hier scheint ein Einsatz in Halle zwar nicht völlig ausgeschlossen aber eben doch eher unwahrscheinlich zu sein. Michael Schüler trainiert wieder mit der Mannschaft, aber für ihn käme ein Einsatz definitiv noch zu früh. Der zuletzt im Probetraining bei Holstein Kiel II weilende Logan Rogerson, der dort einen guten Eindruck hinterlassen hat, verletzte sich unglücklicherweise beim dortigen Vorspielen - Verdacht auf Mensikusverletzung.

Übrigens: Auch in der Vorsaison war der HFC vor dem Spiel des FC Carl Zeiss Jena in Halle klar favorisiert. Am Ende gewann der FCC mit 2:0 und sicherte sich damit den ersten "Dreier" der Saison. Gegen eine neuerliche Überraschung hätte in Jena freilich niemand etwas einzuwenden.

 

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