FCC will in Meppen Reaktion zeigen

22.08.2019

Am Samstag (24.8.) geht es für den FC Carl Zeiss Jena ins Emsland. Anstoß in der Meppener Hänsch-Arena ist 14 Uhr.

Die Erinnerungen an den letzten Auftritt unserer Zeiss-Elf in Meppen sind noch frisch - und positiv. Immerhin gelang es dem FCC am 11. Mai dieses Jahres im letzten Auswärtsspiel der abgelaufenen Saison mit einem 1:0-Erfolg, und damit dem ersten Sieg in Meppen nach mehr als 21 Jahren, einen Big-Point im Kampf um den Klassenerhalt zu holen. Entsprechend hoch war vor der Partie der Druck, dem die Mannschaft von Lukas Kwasniok jedoch bewundernswert standhielt.

Zwar erwartet unseren FCC am Samstag noch längst kein Endspiel, aber mit Blick auf die Tabelle wird es höchste Zeit, endlich zum ersten Mal in der neuen Saison zu punkten. Dem im Weg dürfte eine gewohnt kämpferische Meppener Mannschaft stehen, die sich für ihr drittes Saisonheimspiel ebenfalls eine Menge vorgenommen haben dürfte. Immerhin gingen die Emsländer in den ersten beiden Partien in der heimischen Hänsch-Arena als Verlierer vom Platz. Dem soll am Samstag nun der erste Heimdreier folgen.

Für die Jenaer Mannschaft, die nach dem Spiel gegen Waldhof von Trainer Lukas Kwasniok in die Pflicht genommen wurde, wird es darauf ankommen, ein anderes Gesicht als letzten Sonntag zu zeigen. Das weiß auch Mannschaftskapitän René Eckardt: "Vor allem unser Auftreten muss sich ändern. Wir müssen versuchen, die letzten Spiele auszublenden und uns als Team mehr zu vertrauen und auch als Team aufzutreten. Wir müssen viel mehr auf dem Platz kommunizieren." Dabei nimmt sich Jenas Kapitän auch selbst in die Pflicht. "Ich bin da mehr gefragt, auf dem Platz auch wachzurütteln. Daran muss ich arbeiten, keine Frage. Aber ich bin eben auch nur ein Spieler von denen, die auf dem Platz Verwantwortung übernehmen können und dies auch müssen. Aus einer solchen Situation schafft man es nur gemeinsam heraus. Und da zählen eben alle dazu."

FCC-Trainer Lukas Kwasniok, der unmittelbar nach dem schwachen Auftritt zuhause gegen Waldhof Mannheim einen sehr deutlichen Appell an seine Mannschaft richtete: "Ich war nach dem Mannheim-Spiel sicher sehr deutlich, sehr klar und sicher auch kritisch - aber es war väterlich gemeint. Wir haben das einen Tag später auch nochmals intern besprochen. Es ging mir nicht darum, jemanden an den Pranger zu stellen. Im Gegenteil - ich habe darauf hingewiesen, dass die Jungs Fehler gemacht haben, wie ich auch gesagt habe, dass auch ich Fehler gemacht habe. Ich glaube, dass das sehr wohl bei der Mannschaft angekommen ist, auch wenn das nur ein Teilaspekt der Arbeit in dieser Woche war. Die Kernaufgabe lag darauf, durch Kommunikation auf dem Platz Vertrauen zu schaffen."

Das Personal für Samstag betreffend hatte Lukas Kwasniok auf der donnerstägigen Pressekonferenz gute Nachrichten im Gepäck. So wird neben Maximilian Rohr, der seine Rotsperre aus dem Zwickau-Spiel abgesessen hat und wieder mit von der Partie sein wird, auch Jannis Kübler zurückkehren. "Und auch Patrick Schorr ist eine Option für den Kader."

Dabei, wie es Jenas Trainer beim SV Meppen angehen, und ob er auf einigen Positionen Veränderungen vornehmen wird, ließ sich Lukas Kwasniok am Donnerstag nicht in die Karten blicken.  

An den Tageskassen, die wie das Stadion 12.30 Uhr öffnen, wird es noch in ausreichendem Maße Tickets für den Jenaer Gästebereich geben.

 

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