FCC will "mit Sinn und Verstand" in Meppen punkten

09.05.2019

Am Samstag (Anstoß 13.30 Uhr) geht es in Meppen für unsere Zeiss-Elf im ersten der noch zwei ausstehenden Endspiele um eminent wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

FCC-Cheftrainer Lukas Kwasniok warnt vor dem Spiel beim SV Meppen vor einer übermotivierten Einstellung und fordert: "Wir müssen mit Sinn und Verstand in Meppen auftreten." Dabei erwartet den FCC eine sicher gewohnt unbequeme Meppener Mannschaft, die sich zudem am liebsten mit einem Sieg vom eigenem Publikum in die Sommerpause verabschieden möchte. Dass es für den SV Meppen tabellarisch um Nichts mehr geht, will Lukas Kwasniok unter keinen Umständen als einen Vortreil verstanden wissen. "Ich habe jedenalls noch keine Mannschaft, die durch ist, gesehen, die sich deshalb hängen lässt." Hinzu kommt, dass die Zeiss-Elf eine mit erwarteten 9.000 Zuschauern gut gefüllte Hänsch Arena und damit einen mehr als würdigen Rahmen für das erste der beiden Endspiele erleben wird. "Um so wichtiger ist es, dass sich viele Jenaer auf den Weg machen und uns vor Ort zahlreich und lautstark unterstützen." Mehr als 1.000 Jenaer Schlachtenbummler werden in Meppen erwartet, für die es an den Tageskassen vor Ort am Samstag noch ausreichend Karten geben wird.

Schlechte Karten für einen Einsatz im Emsland hat Jenas Stürmer Phillip Tietz, der sich mit Leistenproblemen rumschlägt. Lukas Kwasniok: "Am Mittwoch war ich noch optimistischer. Aber Stand jetzt sieht es für Samstag nicht gut aus." Sollte er gegen Meppen ausfallen, "muss die Mannschaft dies auffangen, und es ist dann die Chance für Andere, da zu sein und sich zu zeigen. Die Aufgabe ist klar: Wir wollen Jena, die Fans und den Verein glücklich machen und in einer Woche den Klassenerhalt feiern". Bei der Lösung dieser Aufgabe wird zumindest in Meppen Florian Brügmann, einer der Aktivposten der letzten Spiele, wegen seiner fünften gelben Karte fehlen. Er soll im taktischen Korsett des FCC "eins zu eins ersetzt" werden. Wer die Position Brügmanns einnimmt, ließ Lukas Kwasniok am Donnerstag noch offen.

Angesprochen auf das Nervenkostüm innerhalb der Mannschaft ist Jenas Trainer überzeugt: "Wir haben in den letzten Monaten eine Art Frustrationstoleranz entwickelt, die uns jetzt in der entscheidenen Phase hilft. Uns kann so schnell nichts aus der Bahn werfen. Wir haben aus den negativen Erfahrungen, die wir uns sicher gern auch erspart hätten, gelernt und fühlen uns für die beiden Endspiele gut vorbereitet."

Im Sinne der optimalen Vorbereitung wird die Mannschaft natürlich bereits am Freitag die Anreise antreten. Der Mannschaftsbus wird sich 12.30 Uhr vom Stadion aus auf den Weg ins Emsland machen, wo am Samstag hoffentlich jede Menge Zeiss-Fans vor Ort sein und am Ende ihren FCC bejubeln werden.

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