Kurz vorgestellt: Geschäftsstellenleiter Maximilian Huxoll

04.03.2020

Seit Januar dieses Jahres ist er als Geschäftsstellenleiter des FC Carl Zeiss Jena e.V. im Amt. Höchste Zeit also, Max Huxoll etwas näher vorzustellen.

Maximilian Huxoll ist seit 1. Januar 2020 der neue Geschäftsstellenleiter des Vereins. Im Interview beantwortet er sechs Fragen rund um seine Person und seine Pläne beim FC Carl Zeiss Jena e.V..

Du bist jetzt seit zweieinhalb Monaten in Jena. Wie ist dein erster Eindruck vom Paradies und vom FCC?

Die Stadt ist positiv-fußballverrückt und der FCC ist hier allgegenwärtig. Ich bin in einer sportlich schwierigen Phase nach Jena gekommen und habe trotzdem vom ersten Moment an eine positive Stimmung in der Geschäftsstelle erlebt. Hier herrscht ein freundlicher, offener und vertrauensvoller Umgang.

Du kommst aus Lemgo, hattest dort viele Berührungspunkte mit dem Handball und Golf. Was verbindet dich mit dem Fußball?

Ich bin mit dem Fußball aufgewachsen. Mein Opa war 40 Jahre lang Kreisjugendobmann, mein Papa hat im Verein gespielt und auch ich habe bis zu meinem 14. Lebensjahr selbst gespielt.  Der FC Carl Zeiss Jena ist natürlich auch in meiner Heimat im Westen als absoluter Traditionsverein bekannt. Als es hieß: ich gehe zum FCC, konnte ich mich im Familien- und Freundeskreis kaum vor Glückwünschen retten.

Nach über zwei Monaten konntest du dir wahrscheinlich schon einen guten Überblick verschaffen, wie Jena als Sportstadt und der FCC als Teil davon ticken. Welche Pläne hast du als Geschäftsstellenleiter des Vereins?

Im Verein stehen der Nachwuchs und die Mitglieder im Vordergrund. Die Mitgliedschaft beim FCC soll attraktiver gestaltet werden, wir wollen Mehrwerte für unsere Mitglieder schaffen und als Club enger zusammenrücken. Langfristig müssen die Strukturen über den gesamten Verein, von den Flitzekids der Fußballschule über die Mannschaften des Nachwuchsleistungszentrums bis zur Profimannschaft, gestärkt werden. Nur so kann der Standort Jena seine Attraktivität halten und weiter wachsen. Und Jena ist ja generell eine Sportstadt, deshalb möchte ich auch den Kontakt zu anderen Sportarten wie Handball oder Basketball pflegen. Von den Projekten, die wir zurzeit bearbeiten, hat für mich auch der Ausbau des Bereiches eSport großes Potenzial.

Nehmen wir mal den Punkt „Nachwuchs“ heraus und gehen etwas ins Detail: wie stellst du dir bei diesem Thema konkret die Entwicklung beim FCC vor?

In der FCCfussballSchule möchten wir das Angebot ausbauen, um noch mehr Kinder im jungen Alter für Fußball und den FCC zu begeistern. Das Nachwuchsleistungszentrum hat bereits einen hohen Standard erreicht, aber es ist immer Luft nach oben. Ein wichtiger Punkt ist hier für mich die Vereinbarkeit von Leistungssport mit Schule, Studium oder Ausbildung. Außerdem soll der FCC über Kooperationen noch fester in der Region verankert werden und auch über die Grenzen Thüringens hinaus für ein positives Image sorgen.

Du hattest das Thema „eSport“ bereits angesprochen. Unter den Fans wird es kontrovers diskutiert. Wie stehst du dazu?

ESport im Verein ist ein Weg, Kinder und junge Erwachsenen aus ihren Zocker-Zimmern ins Vereinsleben zu holen. So können wir eine neue Zielgruppe erschließen, die sich aber an sich gar nicht so sehr vom klassischen Fußballfan unterscheidet. FIFA-Spieler sind genauso fußballbegeistert und die Jungs aus der eSport Community stehen teilweise sowieso schon bei uns in der Kurve. Ich sehe im Bereich eSport gerade in einer Technologiestadt wie Jena sehr großes Potenzial.

Eine letzte Frage, kurz und knapp beantwortet: Wofür steht der FC Carl Zeiss Jena für dich?

Blau-Gelb-Weiße Leidenschaft und die beste Stadionbratwurst Deutschlands.

 

Die Kurzvita von Maximilian Huxoll:

  • Geburtstag: 02.06.1989
  • Ausbildung: Verwaltungsfachangestellter
  • Studium: Sport- und Fitnessbetriebswirt/Junior Golfmanager am IST in Düsseldorf
  • Vorherige Tätigkeit: Golfbetriebswirt + Sport- & Jugendkoordinator beim Golfverein Ravensberger Land e.V.

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