Mit Christian Fröhlich auf der Bank zum Betzenberg

04.10.2019

Am Samstag (5. Oktober, 14 Uhr) geht es für unseren FCC in der beeindruckenden Kulisse des Fritz-Walter-Stadions wieder um Drittligapunkte.

Christian Fröhlich, der nach der Freistellung von Lukas Kwasniok die Jenaer Mannschaft am Dienstag als Interimstrainer übernahm und auf das Spiel beim FCK vorbereitete, wird auch am Samstag auf der Bank sitzen. "In einem solchen Stadion Fußball spielen zu dürfen, das ist etwas Tolles. Da brauche ich normalerweise von außen keine Motivation. Wenn man allerdings verunsichert ist, dann kommt es darauf an, wie man sich auf dem Platz gegenseitig hilft."

Angesprochen auf die Stimmung in der Kabine benannte Christian Fröhlich, worauf es ihm in diesen Tagen besonders ankam: "Hauptaugenmerk für die Jungs war es, den Fokus auf sich selbst zu legen. Jeder soll sich auf sich selbst konzentrieren und mal nicht so viel reden. Es ist jetzt an der Zeit, das Zusammengehörigkeitsgefühl, von dem alle sprechen, auch nach außen zu transportieren. Es geht am Samstag darum, wie wir auftreten, verlorenen Kredit zurückzuholen."

Auch Christian Fröhlich blieb auf der kurz vorder  Abfahrt der Mannschaft im Stadion stattgefundenden Spieltagspressekonferenz ganz bei sich und der Jenaer Mannschaft. "Ich werde ganz sicher kein Wort über Kaiserslautern verlieren. Wir haben genügend eigene Probleme. Wir sollten mal ganz bei uns bleiben. Das ist auch das, was ich der Mannschaft in dieser Woche mit auf den Weg gegeben habe."

Die Trainingswoche beschrieb Jenas Interimscoach wie folgt: "In erster Linie ging es darum, Eindrücke zu gewinnen, sich gegenseitig kennenzulernen, das eine oder andere Einzelgespräch zu führen." Die Trainingsarbeit stand dabei im Fokus "des individuellen und gruppentaktischen Defensivverhaltens".  

Zum Personal, das am Samstag auf den Platz stehen wird, äußerte sich Christian Fröhlich nicht, machte aber eines deutlich: "Es geht darum, dass eine Mannschaft auf dem Platz steht, bei der man bei jedem Einzelnen auch in der Trainingsarbeit gespürt hat, dass sie wissen, was die Stunde geschlagen hat." Darüber hinaus ließ Fröhlich wissen, wer nicht mit die Reise in die Pfalz antreten wird. So muss Julian Günther-Schmidt wegen anhaltender Knieprobleme passen. Er wird genauso fehlen wie Justin Schau, für den das Lautern-Spiel noch zu früh kommt, und die Langzeitverletzten Matthias Kühne und Jannis Kübler.  Leider ebenfalls ausfallen wird Eroll Zejnullahu, der sich nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre aus dem Chemnitz-Spiel mit Leistenproblemen herumschlägt und möglicherweise länger ausfallen wird. Hingegen keine Probleme gibt es bei Dominic Volkmer, der seit Mittwoch alle Trainingseinheiten voll absolvieren konnte.

Dass die Situation in Jena eine mehr als nur herausfordernde ist, weiß natürlich auch Christian Fröhlich, der aber genau darin auch eine Chance sieht: "Wer gibt denn, wenn man auf die Tabelle blickt, jetzt noch einen Pfifferling auf uns? Sicher kaum einer! Vielleicht ist genau das die Chance. Und wenn die Mannschaft dies auch als Chance begreift, ist es genau der Punkt für den Neuanfang."

Und nichts mehr wünschen sich die wieder zahlreich nach Kaiserslautern fahrenden Zeiss-Fans: einen Punkt oder gern mehr - für den Neuanfang.

Das Spiel wird wie üblich von Magenta Sport live übertragen und darüber hinaus auch im MDR als TV-Livespiel angeboten. Das FCC-Team ist zusätzlich mit dem Ticker und FCC-Radio vor Ort.


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