Montagabendspiel beim Tabellendritten: "Zählbares aus Wiesbaden mitnehmen"

09.11.2018

Am Montag (12.11.) werden der SV Wehen Wiesbaden und unser FC Carl Zeiss Jena den 15. Spieltag der laufenden Drittligasaison unter Flutlicht beschließen. Anstoß in der Brita-Arena ist 19 Uhr.

Mit dem SV Wehen Wiesbaden bekommt es unser FC Carl Zeiss Jena mit einem echten Brocken zu tun. Die Hessen, die etwas schwer in die Saison fanden, kommen immer besser ins Rollen und haben zuletzt mit einem brachialen 7:0 Auswärtserfolg bei Fortuna Köln - dem höchsten in der Geschichte der 3. Liga - ihre Ambitionen Richtung Aufstieg lautstark unterstrichen. Das sieht auch FCC-Trainer Mark Zimmermann so: "Wenn man sich den Kader und die Neuzugänge ansieht und weiß, dass diese gefestigte und erfahrene Mannschaft bereits in der vergangenen Saison am Aufstieg schnuppern durfte, braucht man über die Qualität dieser Mannschaft nicht viele Worte zu verlieren. Und ihr derzeitiger Lauf unterstreicht dies eindrucksvoll."

Bei allem gebotenen Respekt vor dem Gegner fährt der FCC am Sonntag nach dem Vormittagstraining nach Wiesbaden, "um dort Zählbares mitzunehmen. Die Spiele in der 3. Liga sind zumeist sehr eng, und es entscheiden Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage. Wir wollen das Rad in unsere Richtung drehen. Dafür müssen wir gleich gut in die Partie reinkommen und früh Druck aufbauen. Dann ist auch bei starken Wiesbadenern etwas möglich", hofft Zeiss-Coach Mark Zimmermann.

Auf der Suche nach Nahrung für den eigenen Optimismus sollte man als Zeiss-Fan aber besser keine Statistiken bemühen. So gehört der SV Wehen Wiesbaden traditionell zu einem der schwierigsten Pflaster für unseren FCC. Noch nie konnte eine Zeiss-Elf in einem Auswärtsspiel gegen die Hessen drei Punkte holen - und das ganz unabhängig davon, wo gespielt wurde. Immerhin gab es mit dem Hallberg in Wehen, der Commerzbank-Arena in Frankfurt und der Brita-Arena in Wiesbaden gleich drei Schauplätze. Und in der Brita-Arena zeigen sich die Wiesbadener zuletzt bärenstark. Das letzte Mal, dass der SV Wehen Wiesbaden im heimischen Stadion ein Gegentor hinnehmen musste, war im August. Seitdem steht hinten die Null - und vorn fallen die Tore durch Daniel-Kofi Kyereh und Manuel Schäffler, die bereits 16 Treffer beisteuerten, wie reife Früchte.

So beeindruckend die Wiesbadener Bilanz auf dem Platz ist, so ernüchternd muss für Mannschaft und Verein die Resonanz des Umfelds sein. Mit etwas mehr als 2.000 Zuschauern im Schnitt liegt der Ligadritte auf dem 20. und damit letzten Platz der Drittligazuschauertabelle. Und auch am Montag dürften sich kaum mehr Zuschauer im Blech der Brita-Arena tummeln, zumal auch die sonst reisefreudigen Zeiss-Fans dem auswärtsfanunfreundlichen Montagabendtermin Tribut zollen müssen.

Personell wollte sich Mark Zimmermann vor Montag noch nicht in die Karten schauen lassen. Eines ist jedoch sicher: Denis Slamar, der sich im Heimspiel gegen Hansa die fünfte Gelbe einhandelte, wird nicht zur Verfügung stehen.

Tickets für die mitreisenden zeiss-Fans wird es in ausreichender Menge an den Abendkassen der Brita-Arena geben.

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