Am Dienstag leitete er die erste Einheit nach seiner Rückkehr als Trainer unseres FC Carl Zeiss Jena und am Samstag geht es gleich im ersten Spiel unter seiner Verantwortung um den Einzug in das Endspiel um den Thüringenpokal. Dessen Gewinn berechtigt bekanntermaßen zur Teilnahme an der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal. Es geht also um Viel für beide Teams. Dabei kann der Weg ins Endspiel - es wäre das 21. für den FC Carl Zeiss Jena - kaum steiniger sein, führt dieser doch ausgerechnet über die beiden einzigen Regionalligakonkurrenten des Wettbewerbs. Nun geht es am Samstag also zum ZFC Meuselwitz, nachdem der FCC im Oktober des vergangenen Jahres bereits dem FC Rot-Weiß Erfurt mit 1:0 durch das Tor von Hamza Muqaj das Nachsehen gab. Der jedoch wird dem Jenaer Team am Samstag wegen seiner Einladung zur U21 des Kosovo fehlen. Ebenfalls verzichten muss Volkan Uluc auf Erik Weinhauer, der sich beim 2:1-Viertelfinalsieg beim FC Einheit Rudolstadt die zweite gelbe Karte einhandelte und damit in Meuselwitz gesperrt ist. Maxim Hessel (Handverletzung) fehlt ebenso wie die langzeitverletzten Philipp Wendt, Cemal Sezer und Justin Schau, während hinter einem Einsatz der angeschlagenen Maurice Hehne (muskuläre Probleme) und Elias Löder (Knöchelläsur) zumindest Fragezeichen stehen.
Wie immer, wenn es für den FCC nach Meuselwitz geht, beschleicht den Zeiss-Fan ein ungutes Gefühl, das durch die Statistik allerdings nicht belegt wird. Im Gegenteil: Von den letzten dreizehn Aufeinandertreffen verlor der FCC nur eine Partie. Die letzten fünf Begegnungen, davon zwei im Thüringenpokal, gewann die Zeiss-Elf, weshalb interessanterweise die Anhänger des ZFC Meuselwitz in Verbindung mit Spielen gegen unseren FC Carl Zeiss Jena die gleichen Befürchtungen hegen. Abseits der historischen Ergebnisse der jüngeren Vergangenheit lohnt sich der Blick auf die aktuelle Situation. Und hier wusste der ZFC zuletzt trotz des schmerzlichen Ausfalls von Dreh- und Angelpunkt Luca Bürger (Kreuzbandriss) zu überzeugen. Die letzten beiden Partien gegen Altglienicke und Greifswald wurden gewonnen, während man im Steigerwaldstadion RWE ein Remis abtrotzte und sich so bis auf Rang zehn der Regionalligatabelle vorarbeiten konnte. Der FCC ist also gewarnt. Volkan Uluc erwartet eine Meuselwitzer Mannschaft "mit dem Messer zwischen den Zähnen" und verweist zudem auf deren - mit unserer vergleichbaren - Heimbilanz.
Für Volkan Uluc wird das erste Spiel seiner zweiten Amtszeit gleich ein Wiedersehen parat halten. So war ZFC-Trainer Georg-Martin Leopold 2015 in Jena Co-Trainer unter Volkan Uluc. Zudem dürfte Jenas Trainer auch an die letzte Pokal-Begegnung mit dem ZFC gute Erinnerungen haben. Damals, am 13. Mai 2015, gewann der FCC mit 2:1 nach Verlängerung bei den Meuselwitzern. Es war der erste von zwei Pokalsiegen unter der Leitung von Volkan Uluc. Mit einem Sieg am Samstag würde ein dritter in greifbare Nähe rücken. Zudem entscheidet der Ausgang des Halbfinalspiels in Meuselwitz über die Wahl des Endspielortes. Mit einem Jenaer Sieg dürften sich die Zeiss-Fans über ein Pokalfinale am 24. Mai im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld freuen.
Gästetickets für das Spiel gibt es entweder online HIER oder am Samstag an den Tageskassen vor Ort.
Und nicht vergessen: Wie immer gilt bei Pokalspielen das Motto ALLE IN BLAU!
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