Um Inklusion im Arbeitsleben auszubauen, nahm die SBW Lebenshilfe Jena am vergangenen Donnerstag an diesem besonderen Projekt bereits zum siebten Mal teil. Der FCC öffnete an diesem Tag für fünf Personen des SBW seine Tore. Dadurch bekamen sie die Möglichkeit, neue Einblicke von unserem FC Carl Zeiss Jena zu erhalten und selber im Paradies mit anzupacken. Nach einem Stadionrundgang, bei dem die Gelegenheit genutzt wurde, viele Fragen loszuwerden, gehörten beim “Schichtwechsel” unter anderem die Vorbereitung des Trainingsplatzes, der Auf- wie auch Abbau des Trainingsequipments sowie die Vorbereitung der Spieltagstrikots gemeinsam mit unserem Teammanager René Hermann zu den Aufgaben. Zusammen mit den Greenkeepern des Stadionbetreibers elf5 pflegten die Beschäftigen des SBW zudem den Rasen sowie das umliegende Gelände zwischen Kunstrasenplatz und Einlassbereich der Südtribüne. Anschließend verfolgten die eingefleischten FCC-Fans das Training unserer Regionalligamannschaft.
Nach dem Training wechselten dann die Perspektiven. So machte sich auch der FC Carl Zeiss Jena vor Ort ein Bild von der Arbeit und den Einrichtungen des Saale Betreuungswerks Jena. Im Rahmen des “Schichtwechsels” besuchten Torwart Till Härting und Kapitän Nils die SBW-Werkstatt am Jenaer Flutgraben. Vor Ort erlangten unsere beiden Spieler interessante Einblicke in die Fahrzeugaufbereitung sowie die Druckerei und damit vor allen Dingen in den Arbeits- und Lebensalltag der dort tätigen Menschen. Dabei führten sie zahlreiche Gespräche mit den Beschäftigten, die im Anschluss fleißig nach Autogrammen und gemeinsamen Fotos fragten, was natürlich gern erfüllt wurde und viele schöne Momente und Gespräche brachte.
Somit war es für beide Seiten ein mehr als gelungener und spannender Tag, der in Erinnerung bleibt. Und wir sind ganz sicher: Es wird nicht der letzte Schichtwechsel im Paradies gewesen sein.



