Unter Flutlicht bei Viktoria Köln

06.11.2019

Am Freitagabend geht es für unseren FCC in der 3. Liga beim rechtsrheinischen FC Viktoria Köln weiter. Anstoß im Sportpark Höhenberg ist 19 Uhr.

Fast zweieinhalb Jahre ist es her, dass am 28. Mai 2017 der FCC im Aufstiegshinspiel mit 3:2 bei den favorisierten Kölnern gewann und damit den Grundstein für den Aufstieg in die 3. Liga legte. Damals waren mehr als 6.000 Zuschauer im kleinen Sportpark, der von mehr als 4.000 mitgereisten Jenaer Schlachtenbummlern in blaugelbweiß getaucht wurde - Heimspielatmosphäre!

Mittlerweile haben auch die finanzstarken Viktorianer den Weg in die 3. Liga gefunden, wo sie einen für einen Liganeuling bemerkenswerten Saisonstart hinlegten und aktuell den hervorragenden achten Tabellenrang einnehmen. Der FCC geht also wie vor zweieinhalb Jahren als Außenseiter ins Spiel, hat aber mit dem Sieg gegen Hansa Rostock ein Erfolgserlebnis im Gepäck, das hoffentlich hilft, weitere Kräfte freizusetzen. Auch wenn die Kölner seit nunmehr sechs Ligaspielen auf einen Dreier warten, so liegt mit Blick auf die Tabelle die Favoritenrolle dennoch klar bei den Gastgebern. Das sieht auch Viktoria-Trainer Pavel Dotchev so, der vor dem Spiel gegen unseren FCC davon sprach, dass die Zeiss-Elf  "nichts mehr zu verlieren habe".

In Jena freilich nicht verborgen blieb die Offensivqualität des freitägigen Gastgebers, bei dem allein Bunjaku, Handle und Wunderlich für stolze 23 Tore verantwortlich zeichneten. FCC-Trainer Rico Schmitt mahnt seine Mannschaft, wach zu sein: „Viktoria spielt vor allem in der ersten Halbzeit sehr dominant und versucht, das Spiel so früh wie möglich zu entscheiden. Deswegen ist es wichtig, direkt ab 19.00 Uhr online zu sein. Gegen diese spielstarke und schnelle Offensive müssen wir genauso aufopferungsvoll und diszipliniert verteidigen, wie am vergangenen Wochenende gegen Rostock. Wir müssen das spielen, was uns jetzt in unserer Tabellensituaion auch nur auszeichnen kann. Das heißt, nicht zu glauben, dass wir in unserer Tabellensituation mitspielen können, sondern genau an den Tugenden anzuknüpfen, die wir am Sonntag gezeigt haben: Härte, Einsatzfreude, Hingabe. Nur darin liegt unsere Chance, in Köln zu bestehen."

Personell wird es am Freitag "bis auf ein, zwei Impulse" (Rico Schmitt) wohl keine großen Veränderungen zum vergangenen Spiel gegen Rostock geben. Gute Nachrichten gibt es von Julian Günther-Schmidt: „Julian ist unter der Woche wieder näher herangerückt und hat viel trainiert. Er wird in Kön mit dabei sein.“ Das gilt auch für FCC-Talent Max Gottwald, der am Donnerstagmittag mit der Mannschaft in den Teambus stieg.

 

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