Eine Runde weiter: FCC im Thüringenpokal-Viertelfinale

03.10.2026

Lang mussten sich die Jenaer Fans in Geduld üben, bis sie in der 80. Spielminute von Kevin Lankfords Treffer zum 1:0 erlöst wurden.

Die Zeiss-Elf, die auf mehrere Stammkräfte verzichten musste - was freilich an ihrer Favoritenrolle nichts änderte - tat sich schwer gegen einen vor allen Dinigen im ersten Spielabschnitt selbstbewusst und diszipliniert agierenden Thüringenligisten, der sich dabei aber nicht nur auf die Defensive konzentrierte, sondern auch immer wieder versuchte, den einen oder anderen offensiven Akzent zu setzen. Dabei ließ sich der Beginn aus Jenaer Sicht recht gut an. Die erste Möglichkeit hatte der FCC, als Manassé Eshele aus allerdings spitzem Winkel abschloss (3.). In der siebenten Spielminute war es Jona Kratzenberg, der sich bis zur Grundlinie durchsetzte und von dort mit Übersicht den Ball zurücklegte, wo Maurice Hehne - in Weida Kapitän - einlief und direkt abschloss. Doch dessen Flachschuss ging denkbar knapp am langen Pfosten der Weidaer vorbei. Kurz darauf meldete sich der Gastgeber mit einem Otto-Kopfball im Spiel an, der allerdings über das von Till Härting gehütete Jenaer Tor flog (8.). Zwei Minuten später verpasste zudem Weidas Peuker eine scharfe Hereingaben von der rechten Seite (10). Es war also ein durchaus munterer Beginn in einem Spiel, zu dem auch der Thüringenligist beitrug. Zwar dominierte der FCC wie erwartet das Spiel, kam aber über Halbchancen und Versuche aus der Distanz nicht hinaus, so dass es nach 45 Minuten torlos in die Kabinen ging.

Aus diesen kamen die Teams personell unverändert, und auch in Sachen Spielgeschehen sollte sich nicht viel ändern. Jena dominierte, ohne daraus offensives Kapital zu schlagen. Fünf Minuten nach dem Wiederbeginn schlenzte Kevin Lankford aus etwa 18 Metern den Ball aufs Weidaer Tor, das jedoch Lucas Soldera mit einer Parade weiter sauber hielt. Nach einer Stunde Spielzeit kam Elias Löder für Sebastian Aigner in die Partie und führte sich mit einem Abschluss aus der Drehung gut ein (62.). Löder war es dann auch, der die bis dato beste Chance des zweiten Spielabschnitts einleitete, als er Manassé Eshele an der Strafraumkante bediente, der von dort abzog. Doch sein strammer Flachschuss zischte denkbar knapp am Pfosten vorbei (72.). Fünf Minuten später zog ein Weidaer aus der Distanz ab. Doch den Schuss aus gut 25 Metern fischte der aufmerksame Till Härting aus dem Kreuzeck und bewahrte damit seine Elf vorm Rückstand (77.). Kurz darauf war es wieder Elias Löder, der mit einem wunderbaren Ball in die Tiefe Kevin Lankford auf die Reise schickte, der dann eiskalt blieb und den Ball überlegt flach zum 1:0 für den FCC ins lange Eck schob (80.). Danach passierte nicht mehr viel auf dem Feld, so dass es bei diesem knappen, aber letztlich verdienten Sieg des FCC blieb. Respekt an die Weidaer für deren Leistung, die gezeigt haben, warum sie in ihrer Liga ein Spitzenteam sind. Für unseren FCC geht die Pokalreise weiter. Auf wen die Zeiss-Elf im Viertelfinale treffen wird, entscheidet sich am kommenden Wochenende - dann wird ausgelost. 

Die “Stimmen nach dem Spiel”

Spielstatistik

Mannschaftsaufstellungen:
FCC: Härting – Hehne, Aigner (61. Löder), Hoppe (87. Talabidi), Boog, Aghatise (74. Wollschläger), Kratzenberg, Teuber (90.+3 Walter), Werner, Lankford, Eshele (90.+1 Kirchhoff)
Weida: Soldera – Wollnitzke, Schöneich, Zerrenner, Paulick (83. Dörlitz), Fromm-Kruschel (83. Pöckel), Otto, Schädel, Pohl (56. Fuchs), Peucker (83. Sevkuks), Gentsch (83. Daboe)

Tore:
0:1 Lankford (80.)

Zuschauer:
1.847

Eine Runde weiter: FCC im Thüringenpokal-Viertelfinale

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