Licht am Ende des Tunnels

27.02.2021

2. Frauen-Bundesliga: Spielbetrieb wird am 21. März fortgesetzt

Zwanzig Wochen nach dem letzten Pflichtspiel der FCC-Frauen – einer 0:2-Niederlage im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München – steht die 2. Frauen-Bundesliga vor einer Fortsetzung. Darauf einigte sich das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes am vergangenen Donnerstag. Bereits zuvor hatten sich die je neun Klubs der beiden Staffeln einstimmig für eine Wiederaufnahme des Ligabetriebes ausgesprochen.

Restart am 21. März

Weitergehen soll die Liga dort, wo sie im Oktober pausierte: Für die Mannschaft von Trainerin Anne Pochert bedeutet das zum Auftakt zwei Heimspiele gegen den 1. FFC Turbine Potsdam II (21. März) und Borussia Mönchengladbach (31. März). Die genauen Anstoßzeiten der Spiele werden noch festgelegt.

Die 2. Frauen-Bundesliga soll wie geplant mit Hin- und Rückspielen ausgetragen werden, auch die ursprünglichen Auf- und Abstiegsregelungen mit der zur kommenden Spielzeit anvisierten Eingleisigkeit der Liga bleiben erhalten. Der letzte Spieltag ist für den 6. Juni vorgesehen. Mit vier Punkten und 4:4 Toren nach drei Spielen belegen die Jenaerinnen aktuell Rang fünf der Nordstaffel.

„Endlich wieder ein Ziel, auf das wir hintrainieren“

Über den geplanten Wiedereinstieg in den Wettbewerbsmodus freut sich nicht zuletzt FCC-Trainerin Pochert: „Nach drei Monaten ohne echtes Training fühlt sich das an wie nach einer Sommerpause. Wir konnten zwar aus der Ferne einiges im Athletikbereich verbessern, sodass wir nicht wieder bei null anfangen müssen, doch mit einem Ziel, an dem wir uns orientieren können, gelingt uns die Arbeit deutlich besser.“

Drei U21-Spielerinnen rücken auf

Für den Neustart, bei dem den Thüringerinnen die Siegtorschützin vom bisher einzigen Ligasieg in Bielefeld, Jenny Hipp, aufgrund der Fortsetzung ihres Studiums in den USA nicht zur Verfügung steht, komplettieren drei Talente den Kader: Denise Landmann, Melina Mehler (beide 18) und Lisa Gora (16) aus der blau-gelb-weißen U21 rücken ins Team auf. „Sie haben durch ihre Leistungen überzeugt und dürfen sich nun in der Ersten Mannschaft beweisen“, so Pochert über die Schülerinnen des Jenaer Sportgymnasiums.

Strenges Hygienekonzept mit regelmäßigen Testungen – Soccerwatch statt Livefußball

Möglich ist die Fortsetzung der 2. Frauen-Bundesliga nur durch ein streng einzuhaltendes Hygienekonzept und regelmäßige Antigen-Schnelltests aller Beteiligten. Für die FCC-Fans bedeutet das: Statt vor Ort im Stadion können die Spiele der Jenaerinnen nur im kostenfreien Online-Livestream unter soccerwatch.tv verfolgt werden.

Foto: Hannes Seifert / FC Carl Zeiss Jena

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