Blühende deutsch-chinesische Fußball-Freundschaft

21.06.2019

Die U11-Schulauswahl des mit der Stadt Jena verpartnerten Bezirks Panyu der chinesischen Stadt Guangzhou trainierten vier Tage in der FCCfussballSchule.

Im vergangenen Jahr schlossen der FC Carl Zeiss Jena und der Mushengyuan F.C. aus Panyu einen Kooperationsvertrag ab. Ein Ziel der chinesischen Partner ist unter anderem, die größten Talente des eigenen Bezirks zu sichten sowie deren fußballerische Ausbildung weiter zu professionalisieren. Dafür setzt der Mushengyuan F.C. auf das know how unseres FCC.

In diesem Jahr reiste eine U11-Schulauswahl ins Paradies; drei Jungs waren bereits im vergangenen Jahr dabei. „Sie sind die besten Spieler ihres Alters im Bezirk“, erklärte Delegationsleiterin Saie Lin, Repräsentantin des Bezirksamtes für Bildung Panyu. Zur Einordnung: Insgesamt ist das Bezirksamt für mehr als 300.000 Schülerinnen und Schüler zuständig; mehr als 3 Millionen Menschen leben im Stadtbezirk. Die Stadt Guangzhou, in der mehr als

In insgesamt fünf Trainingseinheiten unter der Leitung von Christoph Ackermann, dem Leiter der FCCfussballSchule, und seinem Team – Christoph Schliewe, Edith Lingmann, Marten Kemm, Rico Kroker und Sven Hertrampf – arbeiteten die ehrgeizigen und lernwilligen Kindern an der Verbesserung ihrer technischen und taktischen Fertigkeit. Die beiden hospitierenden chinesischen Trainer, sammelten wertvolle Impulse für die eigene Arbeit. Ein Leistungsvergleich mit dem blau-gelb-weißen Nachwuchs und eine kulturelle Entdeckungstour durch die Region, rundeten den Besuch, der die noch junge Freundschaft festigte, ab.

Erst kürzlich besuchte eine Delegation des FC Carl Zeiss Jena den Kooperationspartner in Fernost und verschaffte sich vor Ort einen ersten Eindruck von den Bedingungen und Möglichkeiten. „Wir konnten uns persönlich vom Potential dieser Kooperation überzeugen. Nach einer unserer Einschätzung nach hervorragenden sportlichen Grundausbildung der Kinder über die Schulen liegt die Herausforderung nun darin, dass vorhandene fußballerische Potential zu sichten und in der Folge gezielt zu entwickeln. Hier ist unsere Expertise gefragt“, sagte FCC-Präsident Klaus Berka. Sein herzlicher Dank galt übrigens der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Jena und deren Vorsitzende Hong Wang. Erst das Engagement der Mitglieder der Gesellschaft – insbesondere bei der gegenseitigen Kommunikation und der Betreuung der Gäste – macht den sportlich-kulturellen Austausch überhaupt möglich.

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