Das FCC-Nachwuchstelegramm

19.02.2019

U15 ist NOFV-Hallenmeister / U19 unterliegt Hamburger SV / U13 Zweiter beim Rhön-Cup / Testspiele der U21, U12 und U11

U21

Mit 4:0 gewann die „Zweite“ des FC Carl Zeiss Jena ihr Testspiel gegen Regionalliga-Tabellenführer Chemnitzer FC im Ernst-Abbe-Sportfeld. Über dreimal 30 Minuten zeigte die durch Spieler der Ersten verstärkte Zeiss-Elf eine gute Leistung. „Die sollten wir nicht überbewerten, aber ich denke, dass es ein verdienter Sieg war“, sagte Trainer Christian Fröhlich. Felix Brügmann schoss den Klub in der 20. Minute Führung, Joram Erbarth (24.) erhöhte auf 2:0. Im zweiten Durchgang legte Brügmann (47.) seinen zweiten Treffer nach, ehe Maximilian Weiß (60.) zum Endstand abstaubte. „Ich freue mich für die Jungs: Sich gegen so eine Mannschaft beweisen zu können, ist ein Erfolgserlebnis“, sagte Fröhlich. Ein Kompliment sprach er den Akteuren der ersten Mannschaft aus: „Sie haben sich gut eingefügt!“
Zum Einsatz kamen: Lukas Sedlak, Matthias Kühne, Justin Gerlach, Joram Erbarth, Justin Schau, Nicola Jürgens, Felix Brügmann, Maximilian Schlegel, Tom Krahnert, Valentin Reitstetter, Michael Schüler, Laurens Zintsch, Maximilian Weiß, Nils Halbauer, Julian Zarschler, Marc Schröder, Felix Mertes und Tim Noeding.

Bereits vor Wochenfrist testete die U21 auf dem Kunstrasen im Ernst-Abbe-Sportfeld gegen Thüringenligist FC An der Fahner Höhe. Der FCC gewann die Partie mit 3:1 (0:1). Die Tore für den Klub erzielten nach dem Seitenwechsel Jeffrey Wittlich (46.), Joram Erbarth (66.) und Tim Nöding (88.) / Daniel Trübenbach (20.) hatte die Gäste in Führung gebracht.

U19

Letztlich ist das Ergebnis deutlicher, als es das Spielgeschehen auf dem Platz war: Mit 1:3 verlor der FC Carl Zeiss Jena sein Heimspiel in der A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost gegen den Hamburger SV. Das erste Tor erzielten die Hanseaten bereits nach wenigen Spielsekunden, das dritte quasi mit dem Schlusspfiff. Dementsprechend frustriert verließen die Blau-Gelb-Weißen den Platz. „Die Enttäuschung ist groß, weil wir wissen, dass gegen diese gute Mannschaft heute viel mehr drin war“, sagte Trainer Kenny Verhoene verständnisvoll. Seit nunmehr drei Spieltagen trägt der 45-jährige Flame Verantwortung für die Mannschaft. Und im Grunde hatten sich seine Schützlinge über weite Strecken auf eine Art und Weise präsentiert, die den Trainer mit Blick auf zukünftige Aufgaben zuversichtlich stimmte. „So werden wir auch Spiele gewinnen können“, sagte er. Doch der Reihe nach: Vom dem frühen Gegentor durch – den im Abseits stehenden – Peter Beke erholten sich die Jenaer rasch und kamen zusehends besser in die Partie hinein. „Wir mussten den Rückstand aufholen, hatten nichts mehr zu verlieren und auf einmal haben die Jungs dann den Fußball gespielt, den sie können und den wir auch verlangen“, konstatierte Verhoene anerkennend. Prompt belohnten sich die Blau-Gelb-Weißen: David Schirner verwandelte in der 24. Spielminute einen Foulelfmeter zum verdienten Ausgleich. Gut bespielte die Mannschaft bis zur Pause die vorhandenen Räume und erarbeitete sich weitere Möglichkeiten.

Nach dem Seitenwechsel verebbten die Jenaer Offensivaktionen in den Hamburger Abwehrreihen; auf der Gegenseite drängten die Nordlichter auf den Führungstreffer – den erzielte abermals Peter Beke in der 60. Minute. In den letzten zwanzig Spielminuten offenbarte sich nach und nach die physische Überlegenheit der Gäste, die in Kokou Michel Amorins Tor zum 1:3-Endstand mündete. Mit Hertha BSC, RasenBallsport Leipzig und dem HSV traf der FC Carl Zeiss Jena in den ersten drei Spielen dieses Jahres auf Topmannschaften – und blieb ohne Punkte. Die notwendigen Zähler für den Klassenerhalt müssen die A-Junioren in den verbleibenden acht Spielen sammeln. „Es geht jetzt darum, dass die Jungs zeigen, dass sie sich entwickeln, dass sie Stück für Stück das umsetzen, was wir trainieren, um zuerst erfolg- und am Ende siegreich zu sein“, sagte Verhoene.

Die Tabelle der A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost:

1. VfL Wolfsburg (17 Spiele, 43 Punkte, 63:23 Tore)

6. Hamburger SV (17, 31, 43:25)

11. Niendorfer TSV (16, 11, 14:43)
12. TSV Havelse (15, 8, 11:44)
13. FC Carl Zeiss Jena (17, 8, 13:47)
14. VfL Osnabrück (16, 1, 9:45).

[12. - 14. sind Abstiegsplätze]

U15

Der FC Carl Zeiss Jena ist NOFV-Hallenmeister 2019! Das Futsal-Turnier in Berlin gewann der Klub vor Hertha BSC und dem FC Energie Cottbus. Unseren ausführlichen Bericht findet ihr hier: bit.ly/2BAOGnJ

U13

Beim 11.Rhön-Cup der 1. JFG Rhön belegte der FC Carl Zeiss Jena den zweiten Platz. Im Finale des Futsal-Turniers unterlag die Mannschaft des Trainerduos Marcel Waldau und Marian Rennert der „starken Mannschaft“ des TSV Großbardorf. Dabei bewiesen die Blau-Gelb-Weißen im Endspiel Moral: „Wir hatten 14 Sekunden vor dem Ende noch mit zwei Toren zurück gelegen und dann noch den Ausgleich geschafft“, sagte Marcel Waldau. Im anschließenden Sechsmeter-Schießen hatten die Jenaer das Nachsehen.


U12

1:1-Unentschieden endete das Testspiel des FC Carl Zeiss Jena gegen die U13 des JFV Weißenfels (Landesliga Sachsen) über dreimal 20 Minuten. Nach der langen Hallensaison stand im zweiten Freiluft-Testspiel dieses Jahres die Rückgewöhnung an das große Feld im Fokus – insbesondere: Spielpraxis sammeln, Spielfreude entwickeln und die „fußballspezifische“ Kondition schulen. Im ersten Drittel spielten die Blau-Gelb-Weißen gutes Pressing und jagten verlorenen gegangenen Bällen gut nach. Im zweiten und dritten Drittel fiel es der Mannschaft hingegen zusehends schwerer, gegen die robusten und körperlich überlegenen Weißenfelser Torchancen zu kreieren. „Das Ergebnis ist zweitrangig, wichtiger sind für uns die Erkenntnisse im technisch-taktischen Bereich“, sagte Trainer Jonas Ziermann.

Einen Tag zuvor verlor die Mannschaft den Leistungsvergleich gegen RasenBallsport Leipzig mit 1:3. Von Beginn an bestimmten die Sachsen den Takt und das Spieltempo. „Unsere technischen Fertigkeiten wurden unter großem gegnerischen Druck auf den Prüfstand gestellt“, sagte Trainer Ruben Fredrich. Zeiss versuchte im ersten Drittel gegen drängende Leipziger im Umschaltspiel Nadelstiche zu setzen – die gefährlichste Torchance hatte Luka Jovic. Im ähnlich verlaufenden zweiten Durchgang kam Leipzig in kurzer Folge zu zwei Treffern; Jenas Ole Hähnert erzielte den Anschlusstreffer. Im Schlussdrittel kam der FCC gegen die weiterhin unermüdlich pressenden Leipziger kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus, ließen jedoch auch nur einen weiteren Gegentreffer zum 1:3-Endstand zu.

U11

Das kurzfristig anberaumte Testspiel gegen den SV Grün-Weiß Niedertrebra gewann der FC Carl Zeiss Jena klar mit 15:1. „Nach holprigem Start kamen wir immer besser ins Spiel“, berichtete Trainer Manfred Wimmer. Das Duell mit den Heimatverein von FCC-Spieler Max Koch entwickelte sich rasch zu einer Partie auf ein Tor – bereits zur Halbzeit führte Jena mit 8:0.

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