Das FCC-Nachwuchstelegramm

02.04.2019

U21 abermals torlos - U19 fährt Bundesliga-Sieg ein - U17 schlägt RB - U16 unterliegt Weimar - U15 bezwingt Gotha - U14 mit Doppelsieg in englischer Woche - U13 dominierte Meuselwitz - U12 gewinnt in Saalfeld - U11 mit Kantersieg gegen Steudnitz - U10 siegt in Stadtroda

U21
0:0-Unentschieden trennten sich der FC Carl Zeiss Jena und der VfB Krieschow, Tabellennachbarn in der NOFV-Oberliga Süd, im Ernst-Abbe-Sportfeld. Trotz mehrere Chancen, erzielten die Jenaer abermals kein Tor; kassierten aber auch keinen Gegentreffer. Die größte Chancen der Gäste wehrten Torhüter Nils Ellenfeld und Michael Schüler in der 87. Minute gemeinschaftlich ab.
In der 70. Minute wurde das Spiel infolge eines Unfalls mehrere Minuten unterbrochen: Jenas Mohammad Jaddoua prallte nach einem Zweikampf mit dem Kopf voran gegen einen neben dem Spielfeld stehenden steinernen Mülleimer. Ein Krankenwagen brachte den Spieler zur Untersuchung sicherheitshalber ins Jenaer Uniklinikum. Zum Glück konnte Jaddoua bereits am gleichen Abend das Krankenhaus wieder verlassen. Er zog sich eine Platzwunde und leichte Gehirnerschütterung zu und hatte somit Glück im Unglück.

Der Blick in die Tabelle:
1. FSV 63 Luckenwalde (22 Spiele, 50 Punkte, 60:18 Tore)

6. VfB Krieschow (22, 30, 26:28)
7. FC Carl Zeiss Jena (21, 30, 32:36)
8. Ludwigsfelder FC (22, 29, 29:27).

U19
Seit dem 24. November 2018 wartete die Mannschaft auf einen Sieg; am Wochenende verbuchte sie den lang ersehnten nächsten „Dreier“ auf dem Punktekonto: Das Aufsteiger-Duell in der A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost gewann der FC Carl Zeiss Jena 2:1 gegen den 1. FC Magdeburg. „Die Jungs wussten genau, auf was für einem Gegner sie treffen“, sagte Trainer Kenny Verhoene mit Blick auf die körperliche Überlegenheit der Gäste aus Sachsen-Anhalt. Der für die Partie ausgeklügelte Spielplan ging auf: „Wir haben unsere Räume genau da gefunden, wo wir sie erwartet hatten“, sagte Verhoene. Bereits in der 16. Spielminute brachte Niklas Jahn – nach Zuspiel von Finn Modler – den Klub mit seinem ersten Bundesliga-Treffer in Führung. Die Mannschaft hatte nach einer Balleroberung blitzschnell umgeschaltet und war im „Vollsprint“ auf das Magdeburger Tor gestürmt. „Ein super Abschluss“, lobte der Trainer. In der 36. Minute erzielte der FCM den zwischenzeitlichen Ausgleich. Ursache war ein Ballverlust im Spiel nach vorn. „Eigentlich typisch Jugendfußball: Wir haben den Ball, laufen Vier-gegen-Zwei aufs gegnerische Tor und versuchen dann anstatt des einfachen einen Weltklasse-Ball zu spielen“, erklärte Verhoene. Es kam zur Kettenreaktion: Der Ball landete beim Gegner, der Passgeber fehlte beim Konter in der Innenverteidigung, die Mitspieler rückten nicht rasch genug nach. Daraus werde die Mannschaft aber lernen können, stellte der Trainer zuversichtlich fest.

Nach dem Seitenwechsel kontrollierte die Zeiss-Elf das Spiel und drängte sofort auf das zweite Tor – mit Erfolg: In der 53. Minute überlistete Vasileios Dedidis den Verteidiger der Gäste und schoss den Ball ohne das Ziel mit den Augen überhaupt anzuvisieren instinktiv aus 35 Metern über den zu weit im Feld stehenden Magdeburger-Schlussmann Tim Kips ins Tor. Mit zunehmender Spieldauer operierte Magdeburg mehr und mehr über lange und weite Bälle, wurden die Zweikämpfe härter. FCC-Torhüter Alexios Dedidis erwies sich als sicherer Rückhalt. Überhaupt hielt Jena dem Druck stand, kassierte diesmal kein Last-Minute-Gegentor – wie etwa zuletzt beim 1:1 in Niendorf. „Die Jungs haben das über ihre Cleverness gelöst“, sagte Kenny Verhoene. Wenn ein Gegner mehr als 85 Minuten keine Lösung gefunden habe, sich erfolgreich durchzusetzen, dürfe sich die Mannschaft in der Schlussphase nicht einfach nur zurückziehen und auf die Verteidigung beschränken, sondern müsse die Ordnung halten und das eigene Spiel konsequent bis zum Abpfiff fortführen. „Genau das haben die Jungs gemacht“, sagte Verhoene, der sich freute, dass sich die Mannschaft mit dem Sieg endlich für die tägliche fleißige Trainingsarbeit belohnen konnte. „Das ist ein tolles Erfolgserlebnis!“ Darauf wollen sie aufbauen.

Der Blick in die Tabelle nach 21 von 26 Spieltagen:
1. VfL Wolfsburg (21 Spiele, 52 Punkte, 68:25 Tore)

10. 1 FC Union Berlin (21, 16, 28:41)
11. TSV Havelse (20, 12, 14:52)
12. Niendorfer TSV (21, 12, 19:58)
13. FC Carl Zeiss Jena (21, 12, 17:61)
14. VfL Osnabrück (21, 6, 12:54).

[Die Ränge 12 bis 14 sind Abstiegsplätze]

U17
„Ein hochverdienter Sieg“, sagte Trainer Daniel Wölfel selbstbewusst. In der B-Junioren-Regionalliga Nordost schlug der FC Carl Zeiss Jena im Ernst-Abbe-Sportfeld RasenBallsport Leipzig mit 4:2. Damit untermauerten die Blau-Gelb-Weißen ihren Platz an der Tabellenspitze! Jena fand gut in das Spiel hinein und führte bereits nach elf Minuten mit 2:0: In der 5. Spielminute traf Rocco Baxmann nach einer Ecke Alexander Prokopenkos per Kopf zur Führung; in der 11. Minute spielte Rocco Baxmann einen guten Pass zu Patrick Scheder, der RB-Torhüter Fabian Eutinger im direkten Duell keine Chance ließ. Doch bereits in der 19. Minute gelang Leipzigs Eric Uhlmann der Anschlusstreffer. „Wir wussten, dass sie gefährlich sind, wenn wir uns nicht zu 100 Prozent konzentrieren, wenn wir nicht bei der Sache sind“, sagte Wölfel. In jener Phase leistete sich die Mannschaft kleinere Nachlässigkeiten, die die Gäste umgehend straften. „Das war unnötig“, sagte Wölfel. In der 28. Spielminute stellte Jena den vorigen Abstand wieder her: Nach guter Vorarbeit von Vincent Starkloff, spielte Max Grimm den Ball in den Lauf von David Brähler, der seinem Mitspieler enteilte und eiskalt zum zwischenzeitlichen 3:1 vollendete. Quasi mit dem Pausenpfiff fing sich der FCC das zweite Gegentor; Torschütze war Luis Klein. „Das war ärgerlich, aber vielleicht auch ein wichtiger Wachrüttler für die Pause“, sagte Daniel Wölfel. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Leipzig eine letzte kurze Druckphase, kam darin jedoch zu keinen weiteren Möglichkeiten. Anders der Klub: Alexander Prokopenko rannte dem Tor entgegen und legte den Ball uneigensinnig quer – die Gäste klärten zur Ecke. Und die schoss Alexander Prokopenko sodann direkt zum 4:2-Endstand (53.) ins Tor. Im Schlussviertel spielten die Gäste nach einer gelb-roten Karte in Unterzahl. Die Zeiss-Elf verwandelte zwei weitere klare Torchancen nicht, agierte in jener Phase ihres ansonsten fehlerarmen Spiels zu hektisch und unruhig. Dennoch: „Die Jungs haben das über weite Strecken gut gemacht; der Sieg war wichtig“, sagte Wölfel lobend.

Der Blick in die Tabelle nach 20 von 26 Spieltagen:
1. FC Carl Zeiss Jena (20 Spiele, 47 Punkte, 51:19 Tore)
2. Hallescher FC (19, 40, 36:17)
3. 1. FC Magdeburg (20, 37, 43:21)
4. RasenBallsport Leipzig II (19, 36, 50:32).

[Tabellenplatz 1 berechtigt zum direkten Aufstieg in die B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost, Tabellenplatz 2 zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation]

U16
Eine 1:3-Niederlage kassierte der FC Carl Zeiss Jena in der B-Junioren-Verbandsliga Staffel 1 gegen den SC 1903 Weimar. „Das war ein große Enttäuschung für uns“, gestand Trainer Sven Harnisch, dessen Mannschaft sich vorgenommen hatte und optimistisch war für die Niederlage im Hinspiel Revanche üben zu können. Doch bereits nach 50 Sekunden traf Weimars Franz-Jonas Müller zur Führung für die Gäste. Etwa zehn Minuten benötigte Jena, um sich von dem frühen Rückschlag zu erholen. „Alle waren nervös und unsicher, wir hatten viele technische Mängel im Spielaufbau und im letzten Drittel“, resümierte Harnisch. In den verbleibenden Minuten bis zur Pause berappelte sich die Zeiss-Elf zwar, kam zu mehreren klaren Torchancen, nutzte sie aber nicht. Nach dem Seitenwechsel traf Weimars Franz-Josef Müller (50.) abermals, ehe Jenas Maxim Cygankov in der 53. Minute per Fernschuss den Anschlusstreffer erzielte. „Wir haben danach hoch gestanden, wollten das Spiel gewinnen“, sagte Harnisch. Dann aber folgte auf einen Jenaer Eckball ein Konter – und Weimars Jonah Dietrich traf zum 1:3-Endstand (57.). „Es war ein verdienter Sieg für Weimar“, anerkannte Sven Harnisch, der ein Aufbäumen seiner Mannschaft gegen die Niederlage vermisst hatte. „In dieser Saison reicht es einfach nicht für mehr, als den zweiten Tabellenplatz hinter Gera“, sagte der Trainer ernüchtert. Aktuell steht Jena gar nur auf dem dritten Platz.

Der Blick in die Tabelle:
1. JFC Gera (17 Spiele, 46 Punkte, 82:13 Tore)
2. SC 1903 Weimar (16, 37, 68:25)
3. FC Carl Zeiss Jena (16, 34, 76:16)
4. SV Blau-Weiß Neustadt (16, 53:28, 34).

U15
Einen ungefährdeten 0:6-Sieg errang der FC Carl Zeiss Jena gegen den FSV Wacker 03 Gotha in der C-Junioren-Verbandsliga Staffel 2. Vincent Miclo und Josia-Levi Walther (34./35. Minute) trafen zum 0:2-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel schraubten Joel Puta (39.), Steven Roßbach (57.) und Carlos Ackermann (62./64.) das Ergebnis in die Höhe.

Der Blick in die Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena (17 Spiele, 51 Punkte, 140:5 Tore)
2. JFV Eichsfeld Mitte (16, 40, 72:23)

10. FSV Wacker 03 Gotha (17, 14, 35:67).

U14
Gegen den SV Blau-Weiß Neustadt/Orla gewann der FC Carl Zeiss Jena in der C-Junioren-Verbandsliga Staffel 1 0:9. Gegenüber dem Mittwochspiel (siehe unten) trat der FCC in stark veränderter Besetzung an – Grund waren Abstellungen an die U15 und krankheitsbedingte Ausfällen. Abermals rückten Darian Unger und Richard Rühling aus der U13 in den Kader auf; Stammtorhüter Niclas Burkhardt verließ die gewohnte Position, spielte im Feld und überzeugte: „Er hat seine Sache richtig gut gemacht. Er hat fußballerisch gut agiert und große Qualitäten auch in dem Bereich“, sagte Trainer Alexander Sattler, der die vor allem die Dynamik seines Aushilfs-Flügelspielers wertschätze. Insbesondere in der ersten Halbzeit überzeugte die Zeiss-Elf ihren Trainer: „Ordentliches Flügelspiel, verbessertes Passtempo, präzise Torabschlüsse“, sagte Sattler zusammenfassend. Die Mannschaft habe versucht den einfachen statt den überragenden Ball spielen zu wollen, weshalb insgesamt weniger Bälle verloren gingen. Luca Müller (6./26. Minute), Maxim Bevz (27./34.), Philipp Eckardt (30.) und ein Neustädter Eigentor (35.) sorgten für den 0:6-Pausenstand. Eine Schwäche im eigenen Spiel erkannte Alexander Sattler in der Verteidigung hoher Bälle. „Da haben wir zu viel zugelassen“, sagte er. Die „Unentschlossenheit“ der Jenaer Defensive vermochten die Neustädter jedoch nicht auszunutzen. In der zweiten Halbzeit schaltete der FC Carl Zeiss Jena ein, zwei Gänge zurück. Diesmal-nicht-Torhüter Niclas Burkhardt (45.), Leon Seifarth (51.) und Fritz Schröder (69.) trafen zum Endstand. „Mein Fazit: Auftrag und Aufgaben gut erfüllt“, betonte Alexander Sattler.

Bereits vor Wochenfrist empfing der FC Carl Zeiss Jena den ZFC Meuselwitz zum Nachholspiel im Ernst-Abbe-Sportfeld – Jena siegte 7:0. „Wir haben mit annähernd bester Besetzung ein solides Spiel gemacht“, resümierte Trainer Alexander Sattler. Er haderte mit der ersten Halbzeit, in der seine Spieler in der Offensive, im Ballbesitzspiel, nicht auf die Art und Weise wirksam wurde, wie es die Trainer erwartet hatten. Dennoch trafen die Blau-Gelb-Weißen: Luca Müller brachte den Klub per Doppelpack in der 16. und 20. Minute in Führung; Leon Seifarth (21.) und Khalid Abu El Haija (31.) stellten den 4:0-Pausenstand her. Die Fehler und Fehlentscheidungen der ersten Halbzeit stellte die Mannschaft mit Beginn der zweiten ab. „Obwohl wir weniger Tore geschossen haben, war merklich mehr Spielfreude zu sehen“, sagte Sattler. Luca Müller (40.) baute die Führung aus, ehe Fabio Ertmer per Doppelpack (42./55.) zum Endstand traf. In dieser Phase waren die Jenaer in im Abschluss jedoch zu unkonzentriert und unsauber. Sattler: „Da war durchaus mehr möglich!“

Der Blick in die Tabelle:
1. FC Rot-Weiß Erfurt (17 Spiele, 48 Punkte, 142:9 Tore)
2. FC Carl Zeiss Jena (17, 42, 140:20)
3. JFC Gera (17, 41, 68:13)
4. ZFC Meuselwitz (17, 36, 63:44)

10. SV Blau-Weiß Neustadt/Orla (18, 10, 23:80).

U13
Der 1:13-Sieg des FC Carl Zeiss Jena beim ZFC Meuselwitz in der D-Junioren-Talenteliga war auch in seiner Höhe verdient. „Wir haben das Spiel dominiert, trotz dass unsere Leistung nicht überragend war“, sagte Trainer Marcel Waldau. Die Mannschaft kreierte eine Vielzahl an Torchancen, die sie in der ersten Halbzeit konsequenter ausnutzte, als in der zweiten. Es sei eben schwer, die eigene Spannung über volle 70 Minuten aufrecht zu erhalten, wenn die eigene Überlegenheit derart groß sei, erklärte Waldau. Den Sieg werde und wolle er nicht über bewerten. In den beiden bevorstehenden Wochen warten mit dem FF USV Jena, dem JFV Eichsfeld Mitte (beide Talenteliga), dem 1. FC Magdeburg und dem TSV Großbardorf (Leistungsvergleiche) leistungsstarke Gegner auf die Mannschaft. „Da werden wir sehen, wo wir stehen“, sagte Marcel Waldau.

Unsere Torschützen: Jean Miguel Boog (8.), Fritz Fiedler (13./17./18./46.), Lennard Grahmann (20.), Brooklyn Menge (32.), Darian Unger (34./39.), Alexander Reiche (50./68.) und Theodor Mohorn (70.).

Der Blick in die Tabelle:
1. JFC Gera (16 Spiele, 45 Punkte, 91:15 Tore)
2. FC Rot-Weiß Erfurt (15, 40, 122:11)
3. SV Germania Illmenau (16, 31, 58:25)
4. FC Carl Zeiss Jena (15, 29, 69:28)
5. SSV 07 Schlotheim (15, 21, 30:30)
6. ZFC Meuselwitz (14, 19, 34:69).

U12
Der FC Carl Zeiss Jena gewann das Gastspiel beim FC Saalfeld mit 1:5. Moritz Jankowski traf nach einem clever ausgeführten Freistoß zur Führung (28.) und Leopold Winkler baute diese nur drei Minuten später reaktionsschnell aus nächster Nähe zum 0:2-Pausenstand aus. Früh entwickelte sich die Partie zum Spiel auf ein Tor. „Die drei Aufgabenschwerpunkte mutiges Dribbling, gemeinsame Balljagd und zielgenaue Torabschlüsse wurden dabei nur bedingt umgesetzt“, sagte Trainer Ruben Fredrich kritisch. Torschüsse in die Arme des Torhüters oder gegen das Aluminium standen weiteren Treffern im Wege. Zu Beginn der zweiten Halbzeit fehlte das Tempo auf dem Weg zum gegnerischen Tor. Nach einem langen Ball in die Spitze kam Saalfeld zum Anschlusstreffer (63.). Erst in der Schlussphase wiederentdeckten die Spieler ihre „Gier nach dem Ball“ und erzielten nach intensiver Balljagd drei schöne Tore durch Til Halata (68.), Luke Frießleben (69.) und Vincent Delinger (70.). „Ein verdienter Sieg mit Spielern aus der U11, denen wir nochmals für die Unterstützung danken“, sagte Fredrich.

Der Blick in die Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena (16 Spiele, 43 Punkte, 85:12 Tore)
2. FC Borntal Erfurt (16, 35, 73:17)

7. FC Saalfeld (15, 7, 14:81).

U11
Mit 12:1 siegten die älteren E-Junioren des FC Carl Zeiss Jena gegen den VfB Steudnitz 1990 in der D-Junioren-Kreisoberliga Jena-Saale-Orla. „Wir haben unsere Ziele erfüllt“, sagte Trainer Tom Bergmann zufrieden. Von Beginn an machten die Blau-Gelb-Weißen Druck, gingen ein hohes Tempo und hielten sich dabei an die taktischen Vorgaben ihrer Trainer – beispielsweise: „Über die Außen scharfe Bälle in den Rückraum spielen und dadurch immer wieder zum Abschluss kommen“, erklärte Bergmann. Einziger Wermutstropfen sei das späte Gegentor in der vorletzten Spielminute gewesen. „Wir müssen in der Defensive mehr Zweikämpfe gewinnen, insbesondere im Zentrum“, betonte Trainer Dustin Simon. Alles in allem habe die Mannschaft geschlossen eine gute Leistung gezeigt, sagte Bergmann. Und: „Ein, zwei Spieler haben heute besonders viel Selbstvertrauen getankt!“ Das klare Ergebnis gegen den Tabellenletzten der Liga wissen Trainer und Spieler realistisch einzuordnen. Beispielsweise werde der bevorstehende Leistungsvergleich gegen Lok Leipzig eine Standortbestimmung sein. „Die werden uns nicht so frei spielen lassen; da müssen wir unsere Chancen noch konsequenter nutzen“, sagte Simon.
Unsere Torschützen: Eigentor Steudnitz (4.), Jeremy Gerlach (7./25./30.), Arian Kämmerle (10./35.), Yanis Chkirni (27.), Tristan Teuber (32.), Maximilian Koch (43./53./54.) und Lilith Unger (49.).

Der Blick in die Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena (15 Spiele, 42 Punkte, 90:24 Tore)
2. FC Thüringen Jena (14, 25, 62:38)

11. VfB Steudnitz 1990 (15, 6, 23:73).

U10
Beim FSV Grün-Weiß Stadtroda errang der FC Carl Zeiss Jena in der E-Junioren-Kreisoberliga Staffel A einen 2:8-Auswärtssieg. Dabei fielen alle Treffer erst nach dem Seitenwechsel: Oskar Goßrau eröffnete den Torreigen in der 26. Spielminute. Louis Utzelmann (28./30.), Ole Weißflog (32.), Leo Pirkl (42./49.), Alwin Steinbrück (48.) und Fynn Benkenstein (50.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Stadtroda traf in der 36. Minute zum zwischenzeitlich 1:4 und in der 42. Minute zum zwischenzeitlichen 2:5.

Der Blick in die Tabelle:
1. SV Jena-Lobeda 77 II (15 Spiele, 45 Punkte, 156:14 Tore)
2. SV Eintracht Eisenberg (15, 40, 121:12)
3. FC Thüringen Jena (16, 37, 66:31)
4. FC Carl Zeiss Jena (15, 29, 82:34)
5. SV Schott Jena (14, 26, 55:34)

9. FSV Grün-Weiß Stadtroda (16, 10, 22:94).

U19: Vasileios Dedidis bejubelt seinen Siegtreffer im Aufstieger-Duell der A-Junioren-Bundesliga.

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