Rote Teufel erwarten Zeiss-Elf aus dem Paradies

08.03.2019

Am Sonntag steht für unseren FC Carl Zeiss Jena mit dem Spiel beim 1. FC Kaiserslautern (Anstoß 13 Uhr) ein Saisonhöhepunkt auf dem Programm.

Dabei ist das Spiel nicht nur wegen des bemerkenswerten Umfeldes, das das fast 50.000 Zuschauer fassende Fritz-Walter-Stadion bietet, eine besondere Begegnung. Der Blick auf die Tabelle zeigt eben auch, dass es um deutlich mehr geht, als um einen Auswärtshöhepunkt, den sicher viele Zeiss-Fans gern mitnehmen möchten. Noch wichtiger ist es, am Sonntag vom Betzenberg Zählbares mitzunehmen.

Dabei bildet das Spiel vor der WM-Kulisse des Jahres 2006 den Auftakt in eine englische Woche, die es für unseren FCC mit den beiden Auswärtsaufgaben in Kaiserslautern und Osnabrück, sowie dem Heimspiel am Mittwochabend gegen die Sportfreunde Lotte in sich hat. Für die Lauterer ist die aktuelle Saison eine sicher enttäuschende. Ziel des Klubs konnte es nur sein, im Kampf um den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Doch stattdessen findet man sich im Niemandsland der Tabelle wieder - zu gut, um in den Abstiegsstrudel zu gelangen, und dennoch zu weit weg von den Fleischtöpfen, die in der 2. Liga warten.

Dennoch wollen die Roten Teufel die Gäste aus dem Paradies natürlich schlagen, schon allein um den Erwartungen von wieder mehr als 20.000 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion gerecht zu werden und damit das Publikum zu versöhnen. Die Zeiss-Elf darf sich hierbei auf die Unterstützung von 1.500 bis 2.000 Jenaer Schlachtenbummlern freuen. Knapp 1.400 Karten wurden allein im Vorverkauf in Jena abgesetzt. Und in Lautern wird es an den Tageskassen noch in mehr als nur ausreichendem Maße Tickets für den Gästebereich geben, so dass auch Fans, die noch keine Karte haben, risikolos die Reise antreten können.

Für alle, die vor Ort sein werden, wird es ein Wiedersehen mit den Ex-Jenaern Jan Löhmannsröben und Timmy Thiele geben, die sicher zusätzlich motiviert sein dürften. Auf Jenaer Seite sieht es personell nicht anders aus als in den vorangegangenen Partien. Es fehlen weiterhin Julian Günther-Schmidt, Maximilian Wolfram und Sören Eismann. Lediglich bei Matthias Kühne, der seine Rückenprobleme überwunden hat, könnte eine Rückkehr in den Kader möglich sein. Aber auch den FCK plagen ein paar personelle Sorgen. So fehlt der defensive Mittelfeldspieler Gino Fechner wegen seiner 5. Gelben Karte in der laufenden Saison. Dylan Esmel (Kreuzbandriss), Lukas Spalvis (Knorpelschaden im Knie) und Flavius Botiseriu (Knieverletzung) fehlen verletzungsbedingt.

FCC-Trainer Lukas Kwasniok: "Wir haben in den Spielen in Zwickau und gegen Köln versucht, die Offensive zu intensivieren - mit dem Ergebnis, dass wir in der Defensive an Stabilität verloren haben. Deshalb wird am Sonntag unsere Marschroute sein, zunächst so lang wie möglich die Null zu verteidigen. Wir freuen uns auf das Spiel, das Umfeld, das Stadion und darauf, dass sicher viele Jena-Fans vor Ort sein werden, um uns zu unterstützen." 

 

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